​Neben Thomas Delaney muss ​Werder Bremen in der kommenden Spielzeit auf einen weiteren Mittelfeldspieler verzichten: ​Jérôme Gondorf wechselt vom SV Werder zum ​SC Freiburg. Auf der offiziellen Homepage des Vereins wurde Sportvorstand Frank Baumann nun zu diversen Themen befragt und nahm auch zur Personalie Gondorf Stellung.


SV Werder Bremen v Hertha BSC - Bundesliga

Wechsel zum SC Freiburg: Gondorf hatte seinen Wechselwunsch bereits im Winter hinterlegt


Der Abschied von Jérôme Gondorf von der Weser kam für viele Werder-Fans überraschend. Immerhin war der Mittelfeldspieler erst zur Saison 2017/18 vom abgestiegenen SV Darmstadt nach Bremen gewechselt. Ein kurzes Intermezzo des 29-Jährigen neigte sich somit schnell dem Ende zu, nachdem er in der vergangenen Saison 23-mal zum Einsatz kam, ein Tor erzielte und drei weitere vorbereite, zumeist allerdings als Einwechselspieler agierte.


Letzten Endes ist Gondorf auch ein Profi, der im Team seinen Platz gefunden hatte und gut in der Mannschaft ankam. Dem stimmte Baumann so zu. "Das stimmt, wir hätten auch gerne mit ihm weitergemacht. Aber er hat seinen Wechselwunsch, der auch private Hintergründe hat, sehr seriös im Winter hinterlegt und ist dann sehr professionell damit umgegangen, dass es damals noch nicht geklappt hat", so der 42-Jährige.


Schon im Winter hatte er also seinen Wechselwunsch hinterlegt, in die badische Heimat zurückzukehren. Gondorf war bis auf seine Aufenthalte in Darmstadt und Bremen nie weit von seiner Heimat (Spielberg, Durlach, Stuttgarter Kickers) entfernt gewesen. Über die genaueren Hintergründe verriet Baumann nichts, ergänzte jedoch: "Wir haben jetzt eine gute Lösung gefunden und wünschen Jerome in Freiburg alles Gute."


Nach den Abgängen im Mittelfeld versprach er weiterhin Verstärkungen. "Sicher halten wir da die Augen auf, aber ich sehe es gar nicht so akut. Qualität geht da vor Schnelligkeit. Wir haben mit Kevin Möhwaldt einen klassischen Mittelfeldspieler. Auch Yuya Osako kann im Mittelfeld agieren und wie gesagt, wir werden da auch noch etwas machen", so die Worte von Baumann. Wen die Werderaner als Ersatz ins Auge gefasst haben, wird sich im Sommer-Transferfenster zeigen.