​Seit geraumer Zeit wird ​Kevin Vogt mit dem ​FC Bayern München in Verbindung gebracht. Der Abwehrchef der ​TSG 1899 Hoffenheim soll auf der Wunschliste vom neuen Coach des Rekordmeisters ganz oben stehen. Angesichts des vermeintlichen Interesses von Niko Kovac gerät TSG-Sportdirektor Alexander Rosen jedoch nicht in Panik.


In der abgelaufenen Saison führte der Kapitän der Hoffenheimer sein Team bis auf den dritten Tabellenplatz. Dabei sorgte der 26-Jährige in der Abwehrzentrale für jede Menge Struktur und leitete seine jungen Mitspieler an. Kein Wunder also, dass der Kapitän nach 40 größtenteils sehr souveränen Pflichtspieleinsätzen für das Team von Trainer Julian Nagelsmann in den Fokus der Bayern geraten sein soll.

Dem Vernehmen nach soll Niko Kovac bei den Bayern eine taktische Umstellung im Sinn haben und in Zukunft auf eine Dreierkette in der Abwehr setzen. Der Abwehrboss der Kraichgauer wäre für diese Rolle prädestiniert. Gegenüber dem kicker dementierte der Sportdirektor des Klubs aus Baden-Württemberg nun jedoch, dass es bereits Gespräche mit den Bayern gegeben habe.


Zudem erklärte der 39-Jährige, dass er "sehr zuversichtlich" sei, dass der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler auch in den kommenden Jahren noch für die TSG auflaufen wird. Schließlich ist der Rechtsfuß auch noch bis 2020 an den Verein gebunden. 


Rosen erklärte, dass man im Gegensatz zu der Vergangenheit aktuell nicht darauf angewiesen sei, "hohe Erträge durch Transfers generieren zu müssen für eine schwarze Null."

Dennoch betonte der Sportdirektor, dass es immer mal sein könnte, dass ein "außergewöhnliches Angebot hineinflattert und man Einzelfälle dann neu bewerten muss." Ob die Münchner jedoch bereit wären für einen international noch recht unerfahrenen Spieler ganz tief in die Tasche zu greifen, ist fraglich. Auch für Vogt besteht keine Eile in Bezug auf einen Wechsel, schließlich spielt er auch mit Hoffenheim in der kommenden Saison in der Champions League.