Bevor sich Kepa Arrizabalaga mit der spanischen Nationalmannschaft auf den Weg nach Russland machen wird, um die kommende Weltmeisterschaft zu spielen, stellte sich der Torhüter noch einem Interview mit der spanischen Zeitung AS. Dabei sprach der 23-Jährige über die Chancen der spanischen Nationalmannschaft bei der WM, aber auch über die Ereignisse des vergangenen Winters, als es den Keeper von Athletic Bilbao beinahe nach Madrid gezogen hätte.


Neben Pepe Reina und David de Gea wird Kepa mit nach Russland reisen. Dort wird er, sollte der Schlussmann von Manchester United verletzungsfrei bleiben, wenig Chancen auf Einsätze haben. Doch die WM ist ein Erlebnis für sich und somit wird er sich auf die kommenden Tage und Wochen freuen.


Real Madrid v Athletic Club - La Liga

"Neue Situation für mich" - in Bezug auf einen möglichen Real-Wechsel sah sich Kepa einer Menge Aufmerksamkeit ausgesetzt


Als die spanischen Zeitungen ihn hingegen täglich zu ​Real Madrid schrieben, wo er Konkurrent von Keylor Navas werden sollte, sah sich der spanische Fußballtorwart einer neuen Situation ausgesetzt.


"Es war ein Zeitabschnitt, in dem es nicht sehr viele Gerüchte und Neuverpflichtungen gab und in dem ich täglich auf der ersten Seite war. Es waren Monate, in denen ich fast täglich in den Medien zu sehen war. Es war eine neue Situation für mich, die ich bis da hin so noch nicht durchlebt habe."


Auf die Bemerkung des Journalisten, dass entsprechende Anfragen für den Torwart auch weiterhin eintrudeln werden, meinte der 23-Jährige nur: "Ich will mich auf die Weltmeisterschaft fixieren, mich darauf konzentrieren. Der Sommer ist lang, aber ich bin zufrieden und ruhig." 


Auch auf die Frage, ob er es bedaure, nicht von Real Madrid verpflichtet worden zu sein, hat er eine kurze, aber klare Antwort parat. "Nein, ich bin bei Athletic zufrieden." Doch die Torwart-Frage in Madrid, sie könnte sich bald wieder stellen und eventuell ist Kepa, der inzwischen allerdings bis 2025 bei den Basken unter Vertrag steht, dann wieder ein Kandidat.