​Zur Saison 2017/2018 war João Queirós von Sporting Braga zum ​1. FC Köln gewechselt und erhielt dort einen Vertrag für fünf Spielzeiten. Doch die Verpflichtung des portugiesischen Verteidigers entpuppte sich als Missverständnis und so steht dieser nun vor einer unmittelbaren Rückkehr in die Heimat, wie der Express berichtet.


Drei Millionen Euro hatte der 1. FC Köln für den jungen Innenverteidiger investiert. Nicht wenig für die Kölner, die dieses Geschäft noch unter dem einstigen Sportdirektor Jörg Schmadtke abschlossen, der sich nun um das Tagesgeschäft beim ​VfL Wolfsburg kümmern wird.


Damals hatte Schmadtke den Neuzugang mit folgenden Worten kommentiert: "João ist ein großes Talent, das unseren Kader im Defensivbereich ergänzt. Wir sind zuversichtlich, dass er mit der Begleitung unseres Trainerteams den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen und den Sprung in die Bundesliga schaffen wird."


Doch statt in der Bundesliga absolvierte Queirós für den 'Effzeh' lediglich Einsätze in der unterklassigen Regionalliga West. Einmal stand er im Kader für ein Spiel im DFB Pokal, ansonsten verhinderte auch ein Lendenwirbelbruch die Chance auf mehr.


Nun zeigte sich der Verteidiger auf seinem offiziellen Facebook-Account mit dem Trikot von Sporting Lissabon. Denn offenbar steht sein Wechsel in die portugiesische Hauptstadt kurz bevor. Allerdings ist er dort für die U23 des Klubs, also nicht für das Profi-Team, vorgesehen. 


Von der portugiesischen Zeitung Record wird er (via transfermarkt.de) diesbezüglich wie folgt zitiert: "Ich möchte in der U23 anfangen und dann mein Bestes im ersten Team zeigen. Das ist der größte Schritt meiner Karriere und ich bin sehr glücklich." Weiterhin sei Köln "keine leichte Erfahrung" gewesen, doch habe er als Spieler und Person wachsen können und sei dadurch nun bereit für das Abenteuer, so Queirós.