Nach dem erstmaligen Abstieg der Vereinsgeschichte unterzieht sich der Hamburger SV einem größeren Umbau. Involviert ist unter anderem der junge Manuel Wintzheimer, der sich für einen Wechsel vom ​FC Bayern an den Volkspark entschied. Seinen Transfer erläutert er nun.


Der FC Bayern hätte gerne mit Manuel Wintzheimer über dessen Vertragsende hinaus weitergearbeitet. Im mit Stars gespickten Kader der Münchner hätte der Angreifer aber keine Chance auf regelmäßige Einsatzzeiten gehabt, weswegen er sich für einen Vereinswechsel entschied.


Anfang Mai unterzeichnete Wintzheimer einen bis 2022 datierten Vertrag beim Bundesliga-Absteiger Hamburger SV. „Ich hatte einfach von Beginn an ein richtig gutes Gefühl“, beschreibt er in Bild ​seinen Transfer in den Norden Deutschlands. „Zudem habe ich sehr gute Gespräche mit den HSV-Offiziellen geführt. Alle meine Eindrücke sind total positiv. Das Gesamtpaket ist einfach klasse.“


Bei den Rothosen soll Wintzheimer für mehr Torgefahr sorgen. Immerhin erzielte der Stürmer in der abgelaufenen Saison 26 Tore in 26 Spielen für die Bayern-A-Junioren. Hinzu kommen fünf Treffer in der UEFA Youth League, vier in der Regionalliga Bayern sowie einer im DFB-Junioren-Pokal.


„Der korrekte Schritt für mich“


„Ich denke, dass es der korrekte Schritt für mich ist, in Hamburg zu spielen. Der HSV ist der richtige Verein für mich“, erklärt der 19 Jahre alte Arnsteiner, der seit 2013 für die Bayern die Stiefel schnürte. Noch während der Weltmeisterschaft in Russland bittet Christian Titz seine Mannschaft zum Trainingsauftakt: Start ist am 21. Juni mit den obligatorischen Laktat- und Leistungstests.


Im Anschluss bricht der ​HSV in zwei Trainingslager auf. Zeit für Wintzheimer, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Er werde sich im Trainingslager „reinhauen“, verspricht er. „Mein langfristiges Ziel ist es natürlich, Stammspieler zu werden.“ Sein Konkurrent in der vordersten Offensivreihe ist unter anderem Jann-Fiete Arp.