EPPAN, ITALY - JUNE 05:  The team of Germany (first row L-R) Sebastian Rudy, Marco Reus, Timo Werner, Kevin Trapp, Manuel Neuer, Marc-Andre Ter Stegen, Mesut Oezil, Joshua Kimmich, Ilkay Guendogan (middle row L-R) team manager Oliver Bierhoff, head coach Joachim Loew, assistant coach Thomas Schneider, Toni Kroos, Julian Draxler, Thomas Mueller, Julian Brandt, Marvin Plattenhardt, assistant coach Marcus Sorg, goal keeping coach Andreas Koepke, Miroslav Klose (back row L-R) Mario Gomez, Antonio Ruediger, Sami Khedira, Mats EPPAN, ITALY - JUNE 05:  The team of Germany (first row L-R) Sebastian Rudy, Marco Reus, Timo Werner, Kevin Trapp, Manuel Neuer, Marc-Andre Ter Stegen, Mesut Oezil, Joshua Kimmich, Ilkay Guendogan (middle row L-R) team manager Oliver Bierhoff, head coach Joachim Loew, assistant coach Thomas Schneider, Toni Kroos, Julian Draxler, Thomas Mueller, Julian Brandt, Marvin Plattenhardt, assistant coach Marcus Sorg, goal keeping coach Andreas Koepke, Miroslav Klose (back row L-R) Mario Gomez, Antonio Ruediger, Sami Khedira, Mats Hummels, Niklas Suele, Jerome Boateng, Leon Goretzka, Matthias Ginter and Jonas Hector pose for a team photo at Eppan training ground on June 5, 2018 in Eppan, Italy.  (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)Hummels, Niklas Suele, Jerome Boateng, Leon Goretzka, Matthias Ginter and Jonas Hector pose for a team photo at Eppan training ground on June 5, 2018 in Eppan, Italy.  (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

WM-Generalprobe gegen Saudi-Arabien: Die voraussichtliche DFB-Startelf

Weltmeister Deutschland startet am 17. Juni zur Mission Titelverteidigung in Russland. Zum Auftakt wartet Confed-Cup-Gegner Mexiko auf die DFB-Auswahl. Für das Team von Bundestrainer Joachim Löw geht es nach dem Trainingslager in Südtirol zuvor zur Generalprobe gegen Saudi-Arabien, die am kommenden Donnerstag die WM  gegen den Gastgeber eröffnen. Nicht mit dabei im Test gegen die Saudis am Freitagabend in der Leverkusener BayArena (19.30 Uhr) ist Mesut Özil. Den Arsenal-Spielmacher plagt eine Knieprellung. Ansonsten dürfte Jogi Löw seine vermeintliche Mexiko-Startelf einen finalen Test unterziehen.


So könnte Deutschland gegen Saudi-Arabien beginnen:

11. Tor: Manuel Neuer

Im Tor wird Manuel Neuer weiter Spielpraxis bekommen. Nach über achtmonatiger Verletzungspause kommt dem DFB-Kapitän jede Minute zwischen den Pfosten gelegen, um bei der WM wieder in Topform zu sein. Nach dem Test gegen Österreich und der Ausbootung von Bernd Leno ist klar, dass Neuer als Nummer eins in das Turnier geht.

10. RV: Joshua Kimmich

Hinten rechts gibt es neben Bayern-Verteidiger Joshua Kimmich keine adäquate Alternative. Der 23-Jährige wird in Russland gesetzt sein und bei der Generalprobe gegen die Saudis sein 29. Länderspiel absolvieren. Möglich, dass Löw im Laufe der Partie Alternativen testet. Gladbachs Matthias Ginter gilt als erster Backup.

9. IV: Mats Hummels

Mats Hummels wird als unumstrittener Abwehrchef in das Turnier gehen. Weltmeister-Kollege Jerome Boateng ist nach seiner Oberschenkelverletzung wieder "zu hundert Prozent einsatzfähig“, erklärte Teammanager Oliver Bierhoff auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Wahrscheinlich wird Löw Boateng aber langsam heranführen und neben Hummels zu Beginn des Turniers auf eine Alternative setzten.

8. IV: Antonio Rüdiger

Für die Boateng-Rolle neben Hummels bewerben sich Vereinskollege Niklas Süle und Chelseas Antonio Rüdiger. Während bei Süle der Vorteil in der Eingespieltheit mit Hummels läge, empfiehlt sich Rüdiger mit starken Leistungen im Endspurt auf der Insel. Löw ist ein bekennender Fan des 25-Jährigen, vor allem aufgrund seiner Dynamik. Als "Mini-Boateng" dürfte Rüdiger in der Gunst des Bundestrainers leicht vorne liegen.

7. LV: Jonas Hector

Auf der Problem-Position hinten links ist Jonas Hector gesetzt - Marvin Plattenhardt bleibt nur die Backup-Rolle. Gegen Saudi-Arabien wird der Kölner wie schon gegen Österreich starten und sein 37. Länderspiel in der Startelf absolvieren. Bleibt zu hoffen, dass er sich dabei besser präsentiert als bei der Pleite von Klagenfurt.

6. DM: Sami Khedira

Anders als vor der WM in Brasilien, als Khedira verletzt zur Vorbereitung angereist war, ist der Juve-Profi topfit. Als defensiver Abräumer dürfte der Routinier deshalb seinen Platz in der WM-Startformation sicher haben. Ilkay Gündogan wäre die deutlich offensivere Alternative in der Mittelfeld-Zentrale.

5. ZM: Toni Kroos

Auf das deutsche Metronom kommt es in Russland besonders an. Mit dem Rückenwind des Titel-Hattricks in der Champions League mit Real Madrid ist Kroos der deutsche Führungsspieler im Mittelfeld. Die Lobeshymnen des Bundestrainers auf den 28-Jährigen kannten zu Beginn der WM-Vorbereitung keine Grenzen.

4. RM: Thomas Müller

Auf dem rechten Flügel hofft Löw auf Thomas Müller in WM-Form. Bei seinen zwei Turnier-Teilnahmen 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien traf der 28-Jährige jeweils fünfmal. Eine ähnliche Torausbeute in Russland und Müller könnte den WM-Rekord von Miroslav Klose (16 Tore) wackeln. 

3. OM: Marco Reus

Wird Marco Reus der Nutznießer des Özil-Ausfalls und darf auch im DFB-Team hinter den Spitzen ran? Der BVB-Star wird mit ziemlicher Sicherheit in der Startelf stehen, ob zentral hinter der Spitze oder über den linken Flügel wird sich wohl erst im Spiel zeigen.

2. LM: Julian Draxler

Der Confed-Cup-Kapitän will bei der WM eine wichtige Rolle einnehmen. Helfen könnte ihm dabei die Ausbootung von Leroy Sané und die körperlichen Probleme von Özil. Aus dem Duell um einen Startplatz mit Reus könnte ein Duo Draxler-Reus werden, das sich die Aufgaben als Spielmacher und über den linken Flügel teilt.

1. ST: Timo Werner

Timo Werner geht als Stürmer Nummer eins ins Turnier. Der RB-Angreifer soll auch gegen Saudi-Arabien beginnen, das bestätigte Miroslav Klose auf der Pressekonferenz am Donnerstag. "Timo Werner wird auf jeden Fall morgen auflaufen", so der WM-Rekordtorschütze, der in Russland im Trainerteam dabei sein wird. Nach dem Abschlusstraining steht jedoch ein Fragezeichen hinter Werners Einsatz. "Timo hat sich im Training leicht verletzt", erklärte Löw gegenüber der ARD. Es "sei wahrscheinlich nicht so schlimm, aber unklar, ob er morgen spielen kann", so Löw weiter. Sollte man kein Risiko eingehen wollen, stünde Mario Gomez parat.