Der neue Wolfsburger Geschäftsführer Jörg Schmadtke hat mit einer seiner ersten Amtshandlungen entschieden, nicht in ein Sommer-Trainingslager zu fahren, sondern die Vorbereitung des VfL auf dem eigenen Trainingsgelände in Wolfsburg durchzuführen. 


Die für diesen Sommer geplante China-Reise der Wolfsburger hatte Schmadtke laut ​Sportbuzzer bereits an seinem ersten Arbeitstag abgesagt. Nun hat er auch geäußert, dass man nicht plane, über den Sommer wie üblich in ein Trainingslager zu fahren: "Wir werden in diesem Sommer, nach dem derzeitigen Stand, kein Trainingslager absolvieren. Da wir hier vor Ort beste Bedingungen haben und diese auch nutzen wollen.", begründete der neue Manager die Entscheidung. Neben den besseren Arbeitsbedingungen führte er weiter aus: "Wir sind der Meinung, dass wir zu viele Kompromisse machen müssten, wenn wir auf Reisen gehen."


Diese Entscheidung stellt einen Bruch in den bisherigen Sommervorbereitungen der Wolfsburger dar, denn die letzten fünf Jahren hatten sich die Wölfe im schweizerischen Bad Ragaz auf die neuen Spielzeiten vorbereitet. Dazu kamen in den letzten beiden Jahren jeweils Trainingslager im österreichischen Bad Waltersdorf und in Marienfeld. Das wird in diesem Jahr anders sein - einzige Ausnahme: "Es kann sein, dass wir das eine oder andere Mal für ein Testspiel die Stadt verlassen."


Der neue Geschäftsführer Sport will stattdessen die guten Trainingsbedingungen vor Ort in ​Wolfsburg nutzen. "Wir haben ja auch auf unserem Trainingsplatz einen Hügel, der wird wieder reaktiviert.", kündigte Schmadtke eine härtere Gangart für die Wolfsburger Mannschaft an, die in den letzten zwei Jahren trotz eines der größten Spieleretats der Liga im Abstiegskampf steckte und zweimal in Folge in die Relegation musste. 


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Für Schmadtke gehe es nun darum, mit dem vorhandenen Geld eine Mannschaft zusammenzustellen, die den Ansprüchen der Wolfsburger und des Geldgebers VW gerecht wird. Sein persönliches Ziel ist es, der Mannschaft eine neue Identität zu geben: "Es wird ein neues Wertesystem geben: Leidenschaft, Arbeit und Fußball sind schon mal drei. Aber auch Umgang miteinander, Kommunikation, Ehrlichkeit, Einsatzbereitschaft." Mit dieser Einsatzbereitschaft sollen die Wolfsburger den Abstiegskampf hinter sich lassen.