​Seit mehreren Wochen buhlt Bundesligist Hannover 96 nun schon um die Dienste von Genki Haraguchi von Ligakonkurrent Hertha BSC, ohne dabei einen Durchbruch zu erzielen. Obwohl sich beide Vereine grundsätzlich einig wären, gestalten sich die Verhandlungen mit Haraguchi zäh. Der Spieler wolle demnach erst noch die WM abwarten, um nicht vielleicht doch noch ein besseres Angebot annehmen zu können.


Wie der kicker berichtet, sollen sich ​Hertha BSC und ​Hannover 96 auf eine Ablösesumme in Höhe von rund vier Millionen Euro für den japanischen Nationalspieler geeinigt haben. Bei den Niedersachsen soll der Offensiv-Allrounder für mehr Flexibilität und Torgefahr im Angriff sorgen, nachdem Martin Harnik den Klub in Richtung Werder Bremen verlassen hatte.  

Japan Training Camp

Bereitet sich derzeit mit Japan auf die WM in Russland vor: Hertha-Profi Genki Haraguchi


Während die ​Vereine also bereits Einigkeit erzielten, soll Haraguchi derweil aber noch zögern. Der 27-Jährige liebäugelt weiterhin mit einem Wechsel in die Premier League, seinem Wunschziel. Dafür will der Asiate womöglich erst noch die WM abwarten und sich dort mit guten Leistungen für einen Klub aus England empfehlen. Auch 96-Manager Horst Heldt erklärte deshalb zuletzt vielsagend: "Während der WM kriegen wir Haraguchi nicht."


Der Japaner verbrachte die abgelaufene Spielzeit auf Leihbasis bei Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga, wo er in 24 Einsätzen ein Tor und fünf Vorlagen zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Bundesliga beisteuerte. Sein Vertrag bei Hertha BSC läuft noch bis Sommer 2020.