​Eigentlich galt der Transfer von Clément Lenglet vom FC Sevilla zum ​FC Barcelona als praktisch fix. Der 22-jährige Junioren-Nationalspieler Frankreichs, der in Sevilla noch bis zum 30.06.2022 unter Vertrag steht, sollte sich den Katalanen anschließen, um Konkurrenz für die gesetzten Gerard Piqué und Samuel Umtiti darzustellen. Wie die spanische Zeitung Mundo Deportivo berichtet, könnte sich das Blatt nun aber wenden, denn Lenglet bittet um Bedenkzeit.


Der Franzose, der in der abgelaufenen Spielzeit in allen Wettbewerben 54 Einsätze bestritt und damit beim FC Sevilla zu den unumstrittenen Stammspielern zählte, soll die Defensive des FC Barcelona bereichern und damit eine zuverlässigere Alternative darstellen, als es Yerry Mina und Thomas Vermaelen können, nachdem mit Javier Mascherano ein Defensivspieler bereits abwanderte. 


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Sevilla statt Barcelona? Clement Lenglet geriet bezüglich seiner Zukunft offenbar ins Grübeln


Nun soll Lenglet seinen Urlaub unterbrochen haben, um sich in Sevilla mit Pablo Machín, dem neuen Cheftrainer des Klubs, sowie mit Joaquín Caparrós, dem Sportdirektor, zu treffen, um sich die sportlichen Pläne für die kommende Saison anzuhören. Beide sollen versucht haben, Lenglet doch von einem Verbleib zu überzeugen und argumentierten damit, dass Lenglet in der nächsten Saison mindestens 30 Einsätze bestreiten würde. Etwas, das ihm der FC Barcelona nicht garantieren könne, da Piqué und Umtiti gesetzt sind.


Lenglet hat nun um ein bisschen mehr Zeit gebeten, um sich Gedanken über seine Zukunft zu machen und setzte seinen Urlaub in Paris fort. Eine finale Entscheidung wird am Ende des Monats erwartet. Dann wird also auch für die Katalanen klar sein, ob man sich für die Innenverteidigung nach einem neuen Back-Up umsehen muss. Neben den Katalanen soll im übrigen laut L'Équipe auch ​Manchester United Interesse an einer Verpflichtung zeigen.