​Wie ABC aus Spanien berichtet, sind die Verantwortlichen von ​Real Madrid derzeit dabei, den Kader für die kommende Spielzeit zu planen, auch wenn noch nicht mal feststeht, wer die 'Königlichen' nach dem Rücktritt von Zinédine Zidane betreuen wird. Die europäische Dominanz mit vier Champions-League-Titeln in fünf Jahren soll aufrechterhalten werden. Dafür stehen zwei Bundesliga-Stars und ein ehemaliger Bundesliga-Profi im Fokus.


Spain v Switzerland - International Friendly

Soll ein Kandidat für Real Madrid sein: Ex-VfL-Profi Ricardo Rodríguez.


Um die Konkurrenz im gut besetzten Kader von 'Los Blancos' zu fördern, planen die Verantwortlichen den Kauf eines Stürmers, eines Rechtsverteidigers und eines Linksverteidigers. Während der Angreifer Druck auf Karim Benzema ausüben soll, gilt es in der Abwehr, Back-Ups für die gesetzten Stammspieler Daniel Carvajal und Marcelo zu schaffen. 


Theo Hernández (links) und Achraf Hakimi (rechts) konnten auf diesen Positionen nur bedingt überzeugen. Ob ein Mega-Transfer aufgrund eines kolportierten Ronaldo-Abschiedes vonnöten sein wird, bleibt indes abzuwarten.

SV Werder Bremen v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

Neben Guerreiro und Rodríguez bei Real im Gespräch: Bayers Wendell.


Für die Position des Linksverteidigers kommen nun offenbar drei Kandidaten in Frage: Raphael Guerreiro (​Borussia Dortmund), Wendell (​Bayer Leverkusen) und Ricardo Rodríguez (​AC Mailand, ehemals VfL Wolfsburg). Dabei sollen der portugiesische Nationalspieler und der Schweizer als Top-Kandidaten gelten. 


Mit dem 24-jährigen Guerreiro würde man einen Landsmann und Weggefährten von 'CR7' verpflichten, an dem man seine Schnelligkeit und Vielseitigkeit schätze. Schließlich kann Guerreiro auch im Mittelfeld eingesetzt werden. Sein Preis wird auf 45 Millionen Euro taxiert.

40 Millionen Euro müsste man wohl auch für den Schweizer investieren, der in der Serie A zu den unumstrittenen Stammspielern zählt und an dem man wiederum unter anderem schätze, dass er mit wenigen Fouls in seinem Spiel auskomme. Die preiswerte Alternative wäre damit Wendell, der seit 2014 in Leverkusen unter Vertrag steht. 


Mit einer Entscheidung wollen die 'Königlichen' bis nach der WM warten, um zu sehen, wie sich die Spieler präsentieren. Mit Ausnahme von Wendell, der nicht für den brasilianischen WM-Kader nominiert wurde. Im übrigen ein Grund, warum sich Wendell für einen Abschied aus Leverkusen entscheiden könnte - um sich bei einem namhafteren Klub für sein Land zu empfehlen.