Mit seinem besten Freund Breel Embolo bereitet sich Manuel Akanji auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft vor – beide stehen im endgültigen Aufgebot der Schweiz. Offenbar gab es durchaus Möglichkeiten, dass das Duo auch in der Bundesliga gemeinsam auf dem Platz hätte stehen können.


„Jeder Tag ist ab heute entscheidend“, sagte der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic vor Beginn des WM-Trainingslagers. Die Wahl des Übungsleiter fiel auf zehn Bundesligaspieler, darunter die beiden Kumpels Breel Embolo und Manuel Akanji, Letzterer ist seit einem halben Jahr bei ​Borussia Dortmund unter Vertrag.


„Bei uns beiden handelt es sich um eine Freundschaft über Vereinsgrenzen hinweg“, beschreibt Akanji im kicker. Der Verteidiger und Embolo kickten gemeinsam für den FC Basel, schlugen dann aber verschiedene Wege ein. Während es Letztgenannten zu ​Schalke 04 verschlug, heuerte Akanji beim BVB an.

Augenscheinlich gab es durchaus die Möglichkeit, dass beide in Königsblau auflaufen. „Es gab sehr viele Interessenten aus der Bundesliga“, so Akanji. „Natürlich wäre es schön gewesen, mit Breel zusammenzuspielen. Für mich war Borussia Dortmund aber eindeutig die beste Option.“ Letzten Endes verschlug es den Nationalverteidiger der Schweiz für über 20 Millionen Euro zum Schalker Revier-Rivalen.


Nachdem der 22-Jährige zu Beginn noch etwas Anpassungsschwierigkeiten hatte, gehört ihm inzwischen ein Stammplatz in der zentralen Verteidigung des BVB. Wobei er in den letzten Wochen der Bundesligasaison ​sein Können als linker Außenverteidiger ebenfalls unter Beweis stellte. Akanjis Fokus liegt nun auf der Weltmeisterschaft, bei der es in der Gruppenphase gegen Rekordweltmeister Brasilien, Serbien und Costa Rica geht.