​Einer der größten Überraschungen in den WM Kadern ist das Fehlen von Radja Nainggolan. Völlig überraschend wurde der Mittelfeldmotor vom AS Rom nicht für die belgische Nationalmannschaft nominiert. 


Nachdem es zunächst keine öffentliche Reaktion seitens des 30-Jährigen gab, äußert sich Nainggolan nun zur Entscheidung vom belgischen Trainer Martinez. Dieser hatte die Nichtberücksichtigung mit taktischen Gründen erklärt.


 „Ich hatte nie ein Problem mit den anderen Spielern. Ich hatte auch nie Probleme mit dem taktischen Spiel", erklärt Nainggolan. "Daher weiß ich nicht, was er da am Suchen war. Aber ich finde, dass ich im Kader gesetzt hätte sein müssen, auf Basis meiner Qualitäten und den Spielen, die ich gespielt habe. [...] Ich durfte mich nie beweisen.“


Zu seinem Rücktritt sagte er außerdem: "Es ist ein bisschen wie bei einem Kranken: Wenn der in einem Krankenhaus liegt, kämpft er gegen den Tod. Aber an einem gewissen Punkt gibt er auch auf. So ist es jetzt auch bei mir. Es ist genug." Ein harter Vergleich, der deutlich macht, wie traurig der Römer Schlüsselspieler ist, denn aufgrund seines Alters ist es wohl die letzte Gelegenheit gewesen.