​Mitte Mai wurde bekannt, dass Dominique Heintz den 1. FC Köln verlässt und sich dem​ SC Freiburg anschließt. Ein Wechsel, der ziemlich überraschend kam und einige Fans traurig und wütend zugleich gemacht hat. Nun kamen neue Details ans Licht. 


Nach Informationen der BILD wollte der Innenverteidiger den diesjährigen Absteiger aus der Bundesliga bereits im Winter verlassen. Finanzchef Alexander Wehrle vom 1. FC Köln verriet: "Niemand ist Heintz böse, dass er die Chance nutzen wollte, weiter Bundesliga zu spielen. Dass er dies tun würde, wurde uns schon früh in den ersten Gesprächen signalisiert.“ Damals war der​ Effzeh abgeschlagen am Tabellenende, der Klassenerhalt extrem unwahrscheinlich und kaum ein Fan hatte noch Hoffnung. 

Als die Kölner von den Plänen des 24-Jährigen erfuhren, kümmerte man sich schnell um Ersatz. Lasse Sobiech wurde im Frühjahr vom 1. FC St. Pauli verpflichtet, Rafael Czichos frühzeitig kontaktiert und nun dingfest gemacht. Der Spieler von Holstein Kiel war am Mittwoch bereits am Geißbockheim und soll rund 1,8 Millionen Euro kosten. Doch zwischenzeitlich war es nicht mehr so sicher, ob Heintz den Verein doch noch verlassen möchte.


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Das lag vor allen Dingen daran, dass unter anderem Jonas Hector und Timo Horn ihre Verträge im Rheinland verlängert und somit Solidarität mit dem Klub gezeigt haben. „Zwischenzeitlich hat er wohl noch einmal geschwankt, letztlich aber entschieden, den FC zu verlassen. Er hatte bei uns ja einen gültigen Zweitliga-Vertrag", erklärte Wehrle der BILD. Diese Schwankungen haben ihm am Ende vermutlich einen 'besseren' Klub als den SCF verwehrt. Medien berichteten im Frühjahr, dass neben Eintracht Frankfurt auch Borussia Mönchengladbach und der FC Schalke 04 an den Diensten des Deutschen interessiert waren. Doch am Ende blieb der Breisgau, der SC Freiburg - Heintz' neue sportliche Heimat.