Durch die Vorkommnisse beim Europa-League-Spiel in Belgrad im vergangenen Dezember bekam der ​1. FC Köln eine harte Strafe von der UEFA aufgebrummt. Die Rheinländer aber gingen in Berufung und bekamen nun teilweise Recht.


Die Rückkehr ins europäische Geschäft wurde von den Kölner Anhängern ausgiebig gefeiert, teilweise auch etwas zu heftig. So wurden beim Auswärtsspiel in Belgrad im Dezember beim Spiel gegen Roter Stern Pyros gezündet. Da es schon beim Spiel in London gegen den ​​FC Arsenal zu Ausschreitungen und Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften kam, wertete die UEFA den Einsatz von Pyrotechnik als Verstoß gegen die Bewährungsauflagen und bestrafte den Verein mit einem Zuschauer-Ausschluss beim nächsten Auswärtsspiel sowie einer Geldstrafe.


Gegen diese Entscheidung ging der Effzeh in Berufung, mit Erfolg, wie sich nun zeigt. Der UEFA Appeals Body gab dem Verein Recht, „dass der Widerruf der Bewährung nicht gerechtfertigt war“, wie es auf der Internetseite des Klubs heißt.


FC-Präsident Werner Spinner zeigte sich erleichtert: „Uns war es sehr wichtig, nicht wegen des inakzeptablen Fehlverhaltens einer kleinen Minderheit europaweit mit dem Makel dazustehen, dass der FC ein Club ist, der seine Fans nicht mitbringen darf. Diese kollektive Bestrafung und auch dieses Image haben unsere treuen Fans nicht verdient. Wir sind deshalb sehr froh, dass die UEFA unseren Argumenten gefolgt ist und die hervorragende Arbeit unserer Zuständigen sich gelohnt hat.“



Auch Geschäftsführer Alexander Wehrle erklärte nach dem neuen Urteil: „Die Entscheidung des Appeals Body ist ein großer Erfolg und ein Lohn für unsere Hartnäckigkeit. Ein Dankeschön und ein Kompliment gebührt unseren Juristen.“