​Die Verantwortlichen des ​SC Freiburg sind in dieser Woche in Sachen Kaderplanung wieder ein Stück vorangekommen. Am Dienstag gab der Sportclub offiziell bekannt, dass die Real-Leihgabe ​Philipp Lienhart zur neuen Saison fest verpflichtet wird. Medienberichten zufolge kamen die Madrilenen den Breisgauern bei der Ablöse ein Stück entgegen.


Im vergangenen Sommer wechselte Lienhart auf Leihbasis in den Breisgau, wo er sich auf Anhieb einen Stammplatz erkämpfte. Nur wenige Wochen später feierte der 21-Jährige sein Debüt für die österreichische A-Nationalmannschaft. Aufgrund von Verletzungen bestritt der Innenverteidiger in seiner ersten Spielzeit beim Sportclub nur 14 Pflichtspiele. 

"Philipp hat sich bei uns gut entwickelt und sich schnell in die Mannschaft integriert", lobte Sportdirektor Klemens Hartenbach, der bereits seit geraumer Zeit an einer festen Lienhart-Verpflichtung gearbeitet hatte. Bei den Verhandlungen mit ​Real Madrid sei deutlich geworden, dass "alle Beteiligten diesen positiven Verlauf beim SC Freiburg nicht unterbrechen möchten". Dies dürfte die Verantwortlichen des Champions-League-Siegers dazu veranlasst haben, den Breisgauern in Sachen Ablöse etwas entgegenzukommen. 


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Laut Informationen des kicker kassierte der spanische Hauptstadtklub rund zwei Millionen Euro Ablöse für den 21-Jährigen und damit nur die Hälfte von der im vergangenen Sommer vereinbarten Kaufoption, die auf vier Millionen Euro taxiert wurde. Dem Fachmagazin zufolge hat sich Real Madrid allerdings eine Beteiligung am Weiterverkauf und erfolgsabhängige Bonuszahlungen gesichert.