Bayern-Torjäger Robert Lewandowski will den Rekordmeister verlassen - am liebsten in Richtung Madrid. Bei den Königlichen soll der Pole wieder ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Die Bayern-Bosse sind aber wohl erst ab einer Rekordsumme bereit, Gespräche aufzunehmen.


Der Lewandowski-Poker geht in die nächste Runde. Dem ​FC Bayern droht mit dem abwanderungswilligen Torjäger eine Transfer-Saga - Spekulationen und Wasserstandsmeldungen über den WM-Sommer hinweg garantiert. Passend dazu vermeldete das spanischen Blatt ABC Deportes Anfang der Woche, dass ​Real Madrid den bald 30-Jährigen Polen wieder zum Transferziel Nummer eins ausgerufen habe.


Die Königlichen gelten als Wunschklub von Lewandowski. Sein neuer Agent Pini Zahavi habe ihn zuletzt zwar bei Manchester United, dem FC Chelsea und Paris Saint-Germain angeboten - wirklich überzeugt scheint der Bundesliga-Torschützenkönig von diesen Zielen aber nicht zu sein. Ein konkretes Angebot gab es aus Madrid bislang jedoch noch nicht. Das Problem, wonach Real-Trainer Zinedine Zidane nicht vollends vom Polen überzeugt gewesen sei, ist aber nun vom Tisch. Nach dem Titel-Hattrick in der Champions League nahm der Franzose seinen Hut.


Bayern ruft Preis für Lewandowski auf


In Madrid habe man sich deshalb nun doch wieder auf Lewandowski verständigt, da Tottenhams Harry Kane zu teuer sei und man davon ausgehe, den Bald-30iger für etwa 120 Millionen Euro von den Bayern loseisen zu können. Nun warte man nur noch auf ein Signal der Bayern, bevor eine offizielle Offerte abgegeben werden soll.


Wie die Sportbild am Mittwoch berichtet, dürften die Königlichen darauf aber lange warten. Denn die Bayern-Bosse wissen bereits seit dem April über Lewandowskis Wechselwunsch bescheid. Dieser sei ihnen nicht wie bislang gedacht von Berater Zahavi mitgeteilt worden, sondern vom Polen selbst. Bei Präsident Uli Hoeneß soll Leandowski um die Freigabe gebeten haben, falls ein Topklub ein für den FC Bayern finanziell akzeptables Angebot unterbreitet.


Das liege aber weit über den in Spanien spekulierten 120 Millionen Euro. Der Rekordmeister verweigert bislang Gespräche mit Zahavi. Ein solches würde erst stattfinden, wenn ein Angebot von mindestens 200 Millionen Euro auf dem Tisch liegt, heißt es aus Klubkreisen.