​Der FC Arsenal hat seinen ersten Transfer unter Unai Emery getätigt und Stephan Lichtsteiner von Juventus Turin verpflichtet. Der Transfer mag zwar nicht spektakulär wirken, könnte aber von großer Bedeutung werden.


Beim FC Arsenal steht eine neue Ära an, denn Arsène Wenger hat den Verein nach 22 Jahren als Cheftrainer verlassen. Die Gerüchteküche lief auf Hochtouren und letztendlich hat sich der Spanier Unai Emery den begehrten Posten im Norden Londons sichern können. Emery trainierte zuletzt Paris Saint-Germain und könnte sich als gute Verpflichtung herausstellen.

​​Der Spanier ist bekannt für sein taktisches Wissen und seine akribische Arbeit. Des Weiteren kann er mit genauesten Analysen seiner Spieler überzeugen und hat das Potential, auch die besten Spieler weiterentwickeln zu können. Die Anhänger des FC Arsenal waren gespannt auf den ersten Transfer unter Emery und die 'Gunners' haben sich die Dienste von Stephan Lichtsteiner sichern können.


Die Verpflichtung des Kapitäns der schweizer Nationalmannschaft wirkt zunächst nicht besonders herausragend, vor allem wenn man bedenkt, dass er bereits 34 Jahre alt ist. Doch dies ist genau der Punkt, warum der Transfer so viel Sinn macht. Emerys Statement zu seinem neuen Spieler verdeutlicht, warum der Schweizer ins Emirates Stadium geholt wurde:

"Stephan bringt große Erfahrung und Führung für unsere Mannschaft. Er ist ein Spieler mit großer Qualität und einer sehr positiven Einstellung. Stephan wird uns auf und abseits des Rasens weiterhelfen."

Switzerland v Panama - International Friendly

Lichtsteiner in Aktion für die 'Nati'



Lichtsteiner wurde zum Nulltarif nach London geholt und wird seinem neuen Team geben, was die letzten Jahre beim FC Arsenal auf der Strecke blieb: Erfahrung und Führungskraft. Lichtsteiner spielt seit Jahren auf höchstem Niveau und konnte zahlreiche Titel mit Turin gewinnen, diese Siegermentalität und Erfahrung werden durchaus hilfreich für seine zukünftigen Mannschaftskameraden werden. 


Sportlich gesehen braucht sich der Rechtsverteidiger nicht hinter Hector Bellerin, dem Rechtsverteidiger erster Wahl in London, verstecken. Trotz seiner 34 Jahre ist er immer noch leistungsstark und wird dem Spanier die benötigte Konkurrenz liefern. Bellerin hat sich zwar als Stammkraft etabliert, aber er konnte in dieser Spielzeit nicht vollends überzeugen. Neben der besagten Konkurrenz wird der Schweizer aber auch ein fähiger Mentor für Bellerin werden und ihm alle Tipps und Tricks der Rechtsverteidigerposition näher bringen.