​Seit Montag steht der ​23 Mann starke Kader der deutschen Nationalmannschaft, mit dem Bundestrainer Joachim Löw in Russland den WM-Titel verteidigen will. Für Bernd Leno, Leroy Sané, Nils Petersen und Jonathan Tah platzte der Traum von der WM-Teilnahme im letzten Moment. Letztgenannter äußerte sich nun zu seiner Nicht-Nominierung.


"Natürlich ist es hart für mich und ich bin enttäuscht, nicht mitzufahren", ließ Tah via Twitter verlauten. "Die WM ist für jeden Fußballer ein Traum." Im Trainingslager in Eppan (Südtirol) habe der Innenverteidiger trotzdem jede Sekunde genossen. "Ich nehme nur das Positive mit", schrieb der 22-Jährige, der seinen Mannschaftskollegen für die WM "von Herzen" viel Erfolg wünschte: "Holt den Titel wieder nach Deutschland."

Für Tah wäre es das zweite große Turnier mit der Nationalmannschaft gewesen. Bei der Europameisterschaft in Frankreich vor zwei Jahren wurde der Innenverteidiger für den verletzten Antonio Rüdiger nachnominiert. Zu einem Einsatz reichte es für den ​Bayer-Profi allerdings nicht. Da Jerome Boateng nach seiner überstandenen Oberschenkelverletzung fast wieder bei 100 Prozent ist, war für Tah kein Platz im WM-Kader.


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"Er war so ein bisschen der Backup für Jerome Boateng, aber er hat in diesen Tagen große Fortschritte gemacht", erklärte Löw auf der Pressekonferenz am Montag. Für Tah hatte der Übungsleiter viele lobende Worte übrig. "Er hat eine gute Saison gespielt. Das ist ein Spieler für die Zukunft, denn er ist ein großes Talent", betonte der Bundestrainer. Im September will Löw wieder auf Tah, Sané und Petersen zurückgreifen, "weil es sich lohnt, mit diesen Spielern weiter zu arbeiten".