​Antonio Conte muss wohl noch länger auf eine Entscheidung über seinen Verbleib beim ​FC Chelsea warten, da die Trainersuche bei Real Madrid weiterhin in vollem Gange ist.


Der englische Erstligist FC Chelsea und Trainer Antonio Conte haben bis dato zwei Jahre zusammen gearbeitet und ein Ende scheint bereits in Sicht. Der Italiener übernahm den Cheftrainerposten bei den 'Blues' direkt nach der Europameisterschaft im Jahr 2016 und konnte in seiner ersten Saison in London bereits die Meisterschaft gewinnen. Am Ende des zweiten Jahres ist das Verhältnis zwischen Trainer und Verein allerdings nicht sonderlich gut. 

Die Mannschaft konnte nur den 5. Platz  belegen und verpasst somit die Champions League.

Bereits seit längerer Zeit liegt eine Entlassung Contes in der Luft und war wohl bereits beschlossene Sache. Nun könnte sich das Blatt aber wenden und Conte muss wohl noch länger im Ungewissen über seine Zukunft bleiben, denn die überraschend vakant gewordene Stelle bei Real Madrid eröffnet neue Möglichkeiten im Trainerpoker.

Newcastle United v Chelsea - Premier League

Anotnio Contes Zukunft ist weiterhin offen


Der Italiener steht bei den Blues noch bis 2019 unter Vertrag  und kassiert ein Jahresgehalt von satten neun Millionen Euro. Conte hat den Klubbossen klargemacht, dass er seinen Posten nicht von sich aus aufgeben wird. Er müsste also entlassen werden und würde dann seinen Lohn für ein weiteres Jahr kassieren, sofern keine Abgangsentschädigung vereinbart würde. Chelsea müsste allerdings nicht zahlen, wenn sich Conte direkt einem neuen Verein anschließen würde und die freie Trainerstelle bei Real Madrid macht die Sache durchaus interessant. 


Die Madrilenen sind eher pessimistisch was eine Anstellung ihres Wunschkandidaten Mauricio Pochettino angeht und andere qualifizierte Kandidaten sind ebenfalls unwahrscheinlich. Massimiliano Allegri bleibt aller Voraussicht nach bei Juventus und Arsène Wenger bevorzugt ein Sabbatjahr. Contes Chancen auf eine Anstellung in Madrid sind deutlich gestiegen, nachdem er bei Paris Saint-Germain mit der Verpflichtung von Thomas Tuchel den Kürzeren zog.


Die nächsten Wochen werden für mehrere Parteien durchaus interessant und bedenkt man das kurze Transferfenster in England und die anstehende Weltmeisterschaft in Russland, bleibt nicht viel Zeit um einen adäquaten Trainer zu verpflichten, der dann rechtzeitig mit der Kaderplanung beginnen kann.