​Nach den jüngsten ​Rassimus-Vorwürfen von Yaya Touré gegen Pep Guardiola, die für eine Menge mediale Aufmerksamkeit sorgten, springt ein Profi der 'Sky Blues' seinem Cheftrainer nun zur Seite: Kevin de Bruyne nahm zu den Vorwürfen gegen den Katalanen Stellung und konnte diese so nicht bestätigen.


Yaya Touré galt als Publikumsliebling und unumstrittener Stammspieler bei Manchester City, bis Pep Guardiola das Traineramt übernahm. Wie schon beim FC Barcelona plante der Katalane nicht mit dem Ivorer im defensiven Mittelfeld. Dass beide ein Problem miteinander haben, war und ist nach wie vor offensichtlich. Dies schließt wohl auch den Berater des 35-Jährigen mit ein, dessen Vertrag bei Manchester City zum 30.06.2018 auslaufen wird. Guardiola habe ihm seinen Abschied und die Saison ruiniert, so der Vorwurf des Ivorers, der dem Trainer gleichzeitig rassistische Motive hierfür unterstellte.

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Pflegen seit jeher ein kompliziertes Verhältnis: Yaya Touré und Pep Guardiola.


Zehn Einsätze in der Liga, vier im EFL-Cup und drei weitere in der Königsklasse absolvierte der 102-fache Nationalspieler der Elfenbeinküste. Rassistische Beweggründe, die dazu geführt haben könnten, kann City-Star Kevin de Bruyne indes nicht bestätigen. "Ich habe nie etwas gesehen, es wäre komisch, wenn der Trainer ein Rassist wäre - mit all den Dunkelhäutigen in der Mannschaft. Ich weiß nicht, was Yaya gesagt hat, oder ob es falsch geschrieben oder übertrieben wurde", so der 26-Jährige, der gleichzeitig gegen seinen Ex-Kollegen schoss. "Wenn man nicht spielt, gibt es immer etwas, das man zu finden versucht."

Laut dem belgischen Nationaltrainer, der mit 12 Toren und 21 Vorlagen maßgeblich an einer souveränen Saison beteiligt war, gab der Erfolg der zurückliegenden Spielzeit dem Cheftrainer der 'Sky Blues' recht. "Wir spielten die beste Saison jemals, somit hat der Trainer am Ende die richtige Entscheidung mit den Spielern getroffen, die häufig gespielt haben. Dieses Jahr dachte der Trainer wahrscheinlich, er (Touré, Anm.) habe nicht genug getan, war nicht fit genug. Ich habe niemals etwas rassistisches in diesem Klub erlebt", hielt de Bruyne fest. Ob sich Touré noch zu einer weiteren Breitseite gegen den Trainer ausholen wird, bleibt abzuwarten.