Niclas Füllkrug war in der beendeten Saison drittbester Bundesliga-Torschütze. Klar, dass seine starken Vorführungen Begehrlichkeiten bei anderen Klubs wecken. Die Verantwortlichen bei ​Hannover 96 zeigen sich jedoch hartnäckig – auch Trainer André Breitenreiter stemmt sich gegen den Abgang seines Starspielers.


Als Niclas Füllkrug vor zwei Jahren bekanntgab, in seiner Heimatstadt Hannover gegen den Ball zu treten, hatte es niemand für möglich gehalten, dass der Angreifer einer derart große Erfolgsgeschichte schreibt. Mit 14 Toren war der 96-Stürmer in der abgelaufenen Saison drittbester Torschütze der gesamten Bundesliga.


Dass seine bemerkenswerten Leistungen auch die Konkurrenz auf den Plan ruft, ist unvermeidbar. ​Borussia Mönchengladbach hat bereits ​eine zehn Millionen Euro schwere Offerte für Füllkrug abgegeben, die Roten lehnten einen Transfer zu diesen Bedingungen aber ab. Trainer André Breitenreiter setzt sich ebenfalls dafür ein, seinen Starspieler nicht abgeben zu wollen.

„Aus Trainer-Sicht muss ich ganz klar sagen, dass es keinen Wechsel geben darf“, so der 96-Coach gegenüber der Bild. „Und davon gehe ich auch fest aus.“ Die Verhandlungen sind aber keineswegs verworfen, Gladbach sowie zahlreiche Klubs aus der englischen Premier League bleiben weiterhin an Füllkrug dran.


In Hannover steht Füllkrug bis 2020 unter Vertrag – ohne Ausstiegsklausel. Durch das Wettbieten um den Angreifer könnte sich die Summe noch eklatant nach oben schaukeln. Klar scheint, dass ein ernsthaft interessierter Klubs mindestens 15 Millionen Euro aufbieten muss, um die Roten ins Grübeln zu bringen. Wird diese Summe geboten, dürfte 96 wiederum nicht mehr ‚Nein‘ sagen.