​Am Montag gab Bundestrainer Joachim Löw seinen endgültigen 23-Mann-Kader für die Weltmeisterschaft in Russland bekannt. Mittendrin statt nur dabei wird Abwehrchef Mats Hummels sein. Im Gegenteil zu Leroy Sane, der nicht mitfahren wird. Der Spieler des ​FC Bayern München erklärte in einem Interview mit Sport 1 jedoch, dass ihn das WM-Aus Sanes nicht überraschte. 


Als Joachim Löw am Montagmittag verkündete, dass der Spieler von ​Manchester City nicht im Aufgebot steht, stockte Fußball-Deutschland kurz mit dem Atem. Der beste Youngster der Premier League und der zugleich wertvollste deutsche Spieler steht nicht im Kader? Richtig. 


Löw entschied sich gegen Sane und für Julian Brandt. "Bei uns intern war es kein großes Thema. Ich war überrascht, wie groß es thematisiert wurde. Im Endeffekt haben wir in Deutschland so viele gute Spieler, sodass es auch mal jemanden treffen kann wie ihn", erklärte der 29-Jährige Hummels. 

Austria v Germany - International Friendly

Spielt mit 22 Jahren seine erste WM: Julian Brandt



Und das hat seine Gründe. Der 22-Jährige ist erst seit ein paar Jahren bei der Nationalmannschaft dabei - im Gegensatz zum Großteil der Spieler. Einige davon wurden bereits 2014 gemeinsam Weltmeister und gehören zum Stamm der Mannschaft. Mats Hummels verdeutlichte: "Er hat hier nicht das Standing von Thomas Müller oder von Mesut Özil. Er hat natürlich in der Liga viele herausragende Spiele gemacht, aber ich kann es ja mit meiner persönlichen Geschichte sehr gut vergleichen, dass man sich in der Nationalmannschaft mit guten Leistungen auch erstmal das gleiche Standing erarbeiten muss wie im Verein." Und da war dann Youngster Julian Brandt auf einer Stufe mit Sane, der ihm am Ende den Rang abgelaufen hat. 


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Doch Leroy Sane ist jung, dass weiß auch Hummels, der ihm empfiehlt, weiter alles zu geben. "Es ist ein guter Ratschlag an die vielen talentierten Spieler, egal welchen Alters, dass man sicher immer weiter verbessern und Gas geben muss", so der Innenverteidiger.