Mittelstürmer Karim Benzema vom spanischen Rekordmeister Real Madrid hat sich zu seinem 1:0-Führungstreffer im Champions-League-Finale gegen den FC Liverpool geäußert. ​Auch wenn dem Tor ein katastrophaler Fehler von Liverpool-Keeper Loris Karius zuvor vorangegangen war, sei es laut Aussage des Franzosen vielmehr harte Arbeit als Glück, im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu stehen und den Ball ins Tor zu befördern. Real Madrid hatte das Finale nach einem Fallrückzieher-Traumtor von Gareth Bale und einem weiteren Patzer von Karius mit 3:1 für sich entschieden und damit zum dritten Mal in Folge die Champions League gewonnen.


"Es war ein wichtiges Tor. Für mich und für uns", erklärte der 30-jährige Stürmer von ​Real Madrid am Rande des Futsal-Turniers Al Roudan in Kuwait. Dass es allerdings ein aus Sicht der "Königlichen" glückliches Tor war, wollte Benzema so nicht stehen lassen. "Ich glaube nicht an Glück, sondern nur an harte Arbeit. Wer hart arbeitet, der wird auch belohnt. Es sah leicht aus, aber da muss man erst einmal stehen und dann im richtigen Moment zur Stelle sein. Ich immer daran, meinem Team zu helfen. Es ist ein einfaches Ziel, aber man muss dabei sein", so der Franzose weiter.


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Die Szene des Spiels: Karim Benzema erzielt unter freundlicher Mithilfe von LFC-Keeper Loris Karius das 1:0 für Real Madrid 



Der deutsche Keeper des FC Liverpool Loris Karius hatte in der 51. Spielminute einen harmlosen Ball per Hand-Abwurf an den Fuß von Karim Benzema befördert, der ihn dann reaktionsschnell mit dem Außenrist ins leere Tor abfälschte. Auch beim dritten Gegentor leistete sich der Ex-Mainzer einen groben Schnitzer, als er den eigentlich haltbaren Fernschuss von Gareth Bale durch seine Finger rutschen ließ. ​Wie sich jüngst herausstellte, spielte der Schlussmann der "Reds" nach einem Ellbogenschlag von Real-Kapitän Sergio Ramos die gesamte zweite Halbzeit über mit einer Gehirnerschütterung.