Werder-Leihgabe Thanos Petsos könnte auch in der kommenden Spielzeit in Österreich für Rapid Wien auflaufen. Sportdirektor Fredy Bickel versicherte, es sei noch keine Entscheidung zur Zukunft des 27-Jährigen gefallen. In Bremen hat man für den Deutsch-Griechen trotz Vertrag bis 2019 wohl keine Verwendung mehr. 


Die Zukunft von Thanos Petsos ist weiter offen. Der Deutsch-Grieche war im vergangenen Jahr von Werder Bremen an Rapid Wien verliehen. ​An der Weser besitzt der 27-jährige Mittelfeldspieler noch einen Vertrag bis 2019 - möglich, dass er bis zum Ende der Laufzeit weiter in Österreich spielt. Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel äußerte sich gegenüber der Zeitung heute offen zu einem Verbleib von Petsos. "Das ist aber noch nicht entschieden", erklärte der 53-Jährige.

Der Tabellendritte der abgelaufenen Saison muss im Mittelfeld bereits den Abgang von Louis Schaub verkraften. Der 23-Jährige wechselt für 3,5 Millionen Euro zu Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln. Rapid könnte auch deshalb gewillt sein, Petsos zu halten, um für Ersatz aus den eigenen Reihen zu sorgen. In Wien hat der 27-Jährige nach seiner Leihe Ende August 2017 seit dem siebten Spieltag 18 Liga-Partien absolviert. Zwölfmal stand Petsos dabei in Rapids Startelf.


Bei den Grün-Weißen der österreichischen Hauptstadt ist der ehemalige griechische Nationalspieler (vier Länderspiele) ohnehin kein Unbekannter. In der Jugend von Bayer Leverkusen ausgebildet, ging es über die Leih-Station Kaiserslautern zu Zweitligist Greuther Fürth, bevor er 2013 für 250.000 Euro fest zu Rapid Wien wechselte. Drei Jahre später holte ihn Werder Bremen ablösefrei zurück nach Deutschland. An der Weser konnte sich Petsos aber nie durchsetzten, per Leihe ging es nach nur einem halben Jahr weiter in Englands Unterhaus zum FC Fulham, wo er verletzungsbedingt allerdings kein Spiel absolvierte.

Zurück aus Endland lieh ihn Rapid im vergangenen Sommer erneut aus. Die Österreicher hatten die Frist für eine Kaufoption verstreichen lassen. Bei einem möglichen Transfer müsste Werder Rapid wohl finanziell entgegenkommen und der Spieler Gehaltseinbußen hinnehmen. Fest steht: Bei Werder hat Petsos keine Zukunft mehr.