​Nach einer furiosen ersten Bundesliga-Saison mit ​RB Leipzig konnte ​Naby Keita in der abgelaufenen Saison nicht ganz an sein Leistungsniveau herankommen. Bei einem Champions-League Spiel der Sachsen gegen Zenit St. Petersburg musste der Mittelfeldregisseur dann auch noch rassistische Beleidigungen ertragen. Dieses Verhalten wurde nun von der UEFA hart sanktioniert.


In ihrem Urteilsspruch entschied sich der Kontinentalverband dafür, den russischen Traditionsverein damit zu bestrafen, das nächste Heimspiel in der Europa-League-Qualifikation im Juli ohne Zuschauer austragen zu müssen. Darüberhinaus wurde Zenit dazu verurteilt, 50.000 Euro Strafe zu zahlen.


Die Anfeindungen seitens der russischen Fans fanden Mitte März beim Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League statt. Nach einem Foulspiel an dem 23-Jährigen, der ab der kommenden Saison für den ​FC Liverpool auflaufen wird, sollen die Zenit-Anhänger "Wir haben einen Neger getötet" auf russisch skandiert haben. Nach der Partie hatte die UEFA sofort mit den den Ermittlungen begonnen.

Bereits in der Vergangenheit fielen die Anhänger von St. Petersburg bereits mehrfach negativ auf. Bereits 2012 hatten sie für negative Schlagzeilen gesorgt, als sich Teile der Anhängerschaft in einem Manifest gegen dunkelhäutige und homosexuelle Spieler ausgesprochen hatten. Im Dezember letzten Jahres würdigten Teile der Zenit-Fans dann auch noch mit einem Banner dem Kriegsverbrecher Ratko Mladic. Auch dieses Verhalten wurde von der UEFA bereits sanktioniert.