​Nach dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte nimmt der Kader des ​Hamburger SV für die Mission Wiederaufstieg allmählich Formen an. Sportvorstand Ralf Becker sieht sich bei der Zusammenstellung der Mannschaft nicht unter Zeitdruck und geht davon aus, dass es auch nach dem Trainingsstart am 21. Juni noch Zu- und Abgänge geben wird. 


"Wir werden zum Trainingsstart am 21. Juni sicher nicht den Kader haben, der dann die Saison in der Zweiten Liga spielt", erklärte Becker beim Radiosender NDR 90,3. "Wir haben ja schon viele Entscheidungen getroffen, ich sehe uns jetzt auch ganz gut aufgestellt, wir sind zufrieden mit dem, was wir gemacht haben", führte der Sportvorstand weiter aus.

Beim HSV gab es bislang neun Abgänge zu vermelden, unter denen sich auch Nicolai Müller und Dennis Diekmeier wiederfinden. 8,5 Millionen Euro spülten die bisherigen Spielerverkäufe in die Kassen. Becker wollte nicht ausschließen, dass es bis zum Trainingsstart noch "ein paar Abgänge" geben wird. "Ich sehe uns aber nicht unter Zeitdruck, bis zum 21. Juni alles erledigt haben zu müssen", gab der 47-Jährige zu Protokoll. 


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Mit David Bates (Glasgow Rangers), Christoph Moritz (​1. FC Kaiserslautern) und Manuel Wintzheimer (​FC Bayern München U19) hat der Absteiger bisher drei externe Neuzugänge präsentiert. Zudem wurden einige Nachwuchsspieler aus der U19 und der zweiten Mannschaft in den Profikader hochgezogen. Becker, der erst vor wenigen Tagen ​das Amt des Sportvorstandes übernommen hat, wird in den nächsten Wochen sicherlich noch den einen oder anderen Neuzugang präsentieren.