Die Trainerfrage bei RB Leipzig bedarf auch knapp drei Wochen nach dem Rücktritt von Ralph Hasenhüttl Klärung. Vorstandschef Oliver Mintzlaff deutete in der Entscheidungsfindung eine Überraschung an, die den Namen Jesse Marsch tragen könnte.


​Zahlreiche Kandidaten geisterten seit dem Rücktritt von Ralph Hasenhüttl durch die Medien. Wer Nachfolger des Österreichers wird, ist dennoch offen. Marco Rose, der seinen Vertrag bei Red Bull Salzburg verlängerte, ist aus dem Rennen. Ebenfalls unwahrscheinlich ist ein Engagement von Roger Schmidt (Beijing Guoan).


Die Bild bringt den US-Amerikaner Jesse Marsch ins Spiel, der vor nicht allzu langer Zeit schon mal gehandelt wurde. Der Übungsleiter steht aktuell bei New York Red Bull unter Vertrag und ist mit der Fußballphilosophie des RB-Imperiums bestens vertraut.

Vorstandschef Oliver Mintzlaff, der Marsch 2015 als Head of Global Soccer nach New York holte, ist vollauf überzeugt vom Können des 44-Jährigen, der zuvor von 2011 bis 2012 ein Jahr den Major-League-Soccer-Klub Montreal Impact trainierte. Marsch signalisierte bereits vor rund einem Monat, dass er einem Wechsel nach Europa zugeneigt sei.


Marsch würde gerne in Europa arbeiten


„Mit Red Bull verbunden zu sein, ist phänomenal für mich. Es wäre großartig, wenn ich auf irgendeinem Weg Teil in Salzburg oder ​Leipzig werden könnte“, so der UEFA-Trainerlizenz-Inhaber gegenüber der New York Post. „Ich versuche hier in New York gute Arbeit zu leisten und im Einklang damit zu bleiben, was wir global machen.“


Ab dem 14. Juni legt die MLS eine zweiwöchige Pause ein. Just in diesem Zeitraum möchte Mintzlaff den neuen RB-Trainer vorstellen. Ein Schelm, wer dabei nicht an Marsch denkt.