​HSV-Torwart Andreas Hirzel wechselt nach Liechtenstein. Der Regionalliga-Reservist schließt sich mit sofortiger Wirkung dem FC Vaduz an. Dies gaben die Vereine am Montag bekannt.


Der Schweizer war meilenweit vom Durchbruch bei den Profis entfernt und absolvierte selbst im Regionalliga-Team des Hamburger SV in der abgelaufenen Spielzeit kein einziges Spiel. Dem 25-Jährigen wurde schnell klar: ein Tapetenwechsel muss her. Aus diesem Grund entschied sich der Schlussmann für einen Wechsel ins Fußball-Exil Liechtenstein und kehrt somit zu seinem Ex-Verein FC Vaduz zurück. Bereits in der Saison 2014/15 schnürte er seine Schuhe für den Klub, wurde allerdings in dieser Spielzeit für drei Wochen an den FC Tuggen verliehen.


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Sportchef Bernt Haas freut sich über die Rückkehr des Keepers: "Andi ist ein sehr ambitionierter Torhüter. Wir kennen ihn ja aus seiner Zeit beim FCV bestens und wissen, was wir an ihm haben. Er hat in seiner Zeit beim FC Vaduz bewiesen, dass er ein ausgezeichneter Torhüter ist und charakterlich super in unsere Truppe passt." Auch Hirzel blickt optimistisch in die Zukunft: "Für mich fühlt es sich an, wie heim zu kommen. Ich freue mich ausserordentlich auf die neue Aufgabe. Ich habe mich beim FC Vaduz immer sehr wohl gefühlt und bin glücklich über die Rückkehr zum FCV."



Der Hauptstadtklub des Fürstentums nimmt seit geraumer Zeit an der Schweizer Liga teil. 2017 folgte der Abstiegs des Klubs in die Challenge League, der zweithöchsten Spielklasse in der Schweiz. Hirzel will hier nun endlich den Durchbruch als Nummer eins vollziehen. Dies gelang dem Wandervogel bisher bei keinem seiner zahlreichen Stationen.



Insgesamt absolvierte Hirzel in drei Jahren beim HSV 17 Spiele für das Regionalliga-Team. Am 29. Mai 2015 aber, stand er sogar im Bundesliga-Team zwischen den Pfosten. Doch die Mannschaft des damaligen Trainers Bruno Labbadia musste sich gegen den 1. FC Köln mit 1:2 geschlagen geben. Seither schaffte Andreas Hirzel nicht mehr den Sprung zu den Profis.