Spätestens mit seinem Doppelpack im Pokalfinale gegen den FC Bayern (3:1) rief Ante Rebic auch den letzten europäischen Fußballexperten auf den Plan. Das Interesse zahlreicher Klubs ist bereits verbucht, doch die potenziellen Käufer müssten für einen Transfer tief in die Tasche greifen.


Ante Rebic brachte jüngst eine fraglos vortreffliche Saison zu Ende. Der Lohn für seine Hartnäckigkeit folgte auf dem Fuß: Nationaltrainer Zlatko Dalic berücksichtigte Rebic im WM-Kader der kroatischen Landesauswahl. Bei ​Eintracht Frankfurt ist die Freude über den Erfolg des Leistungsträgers groß, es birgt aber vor allem eine große Gefahr.


Rebic stellt sich während der WM-Endrunde selbst ins Schaufenster. Laut Bild liegen den Adlerträgern bereits Anfragen für den Flügelstürmer vor, von einem Angebot wird aber nicht berichtet. Die Boulevardzeitung nennt im gleichen Atemzug die Summe von 40 Millionen Euro, bei der die Eintracht im Rebic-Poker wohl schwachwerden würde.

Mit Marius Wolf (Borussia Dortmund) und Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen) musste Frankfurt bereits zwei gesetzte Stammspieler ziehen lassen. Klar, dass Sportchef Fredi Bobic und Assistenten nicht auch noch Rebic an einen anderen Klub verlieren wollen. Der 24-Jährige hatte bereits angedeutet, bei einem Angebot eines Klubs ​der Marke FC Bayern ins Grübeln zu kommen.


Der Pokalheld soll jedoch bleiben, das ist Fakt. Nachdem die Eintracht die Kaufoption aktivierte stattete sie Rebic mit einem Vertrag bis 2021 aus. Der Adria-Kicker wird vor allem auf europäischer Ebene wichtig, denn Neu-Trainer Adi Hütter hängt die Latte hoch. „Wir wollen in der Europa League auf jeden Fall durch die Gruppe marschieren. Wir haben auch eine Verantwortung gegenüber der Liga.“