Noch in dieser Woche wird mit der offiziellen Verkündung des Sokratis-Wechsels zum FC Arsenal gerechnet. Während sich ​Borussia Dortmund an einer zweistelligen Ablöse erfreuen darf, ist der Transfer vor allem für den Griechen ein lukrativer Deal.


Sven Mislintat, der lange Jahre in der Scoutingabteilung von Borussia Dortmund tätig war, hat wieder ganze Arbeit geleistet: Verteidiger Sokratis ​steht dem Vernehmen nach kurz davor, sich dem FC Arsenal anzuschließen. Nach Pierre-Emerick Aubameyang und Henrikh Mkhitaryan bereits der dritte Spieler mit Dortmunder Background.


Der bevorstehende Wechsel sorgt beim griechischen Nationaltrainer Michael Skibbe für funkelnde Augen. „Das ist ein sehr guter Schritt für Papa, weil er ihn unbedingt wollte. Er hat noch einmal die sportliche Herausforderung in einer anderer Liga gesucht“, wird Skibbe von der Bild zitiert. In Sokratis‘ Vita sind bisher Destinationen bei Werder Bremen, dem FC Genua, dem AC Mailand sowie AEK Athen notiert.

Fünf Millionen Euro netto soll Sokratis pro Jahr verdienen, unterzeichnen wird er demnach einen Dreijahresvertrag. Im Gegensatz zu seinem Engagement in Dortmund wird der kantige Verteidiger sein Gehalt nahezu verdoppeln. „Papa wird aus seinem Wechsel zu Arsenal große Motivation ziehen. Davon profitiert auch die Nationalmannschaft“, ist sich Skibbe sicher.


Der Nationaltrainer Griechenlands ist überzeugt, dass Sokratis bei ​Arsenal eine gewichtige Rolle einnehmen wird. „Sokratis kann sich auch bei Arsenal behaupten. Wie bei Dortmund und bei uns, wo er unumstrittener war und ist.“ Für sein Heimatland kommt der 29-Jährige auf insgesamt 79 Einsätze. Umgerechnet rund 19 Millionen Euro Ablöse zahlen die Gunners für Sokratis.