Es war eine Entscheidung, die große Wellen schlug: ​Am Montag verkündete Bundestrainer Joachim Löw seinen endgültigen Kader für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Zur Verwunderung vieler wurde Leroy Sané gestrichen. Der England-Legionär versucht, gelassen und humorvoll zu reagieren.


Leroy Sané war neben Bernd Leno, Nils Petersen und Jonathan Tah der vierte im Bunde, für den es nicht in den endgültigen WM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw gereicht hat. Überraschend war vor allen Dingen die Nichtberücksichtigung Sanés, der in der vergangenen Premier-League-Saison als bester Rookie ausgezeichnet wurde.


Sein Teamkollege bei ​Manchester City, Kyle Walker, stellte auf Instagram ein Bild ein, das ihn zeigt, wie er Wasser in einer großen Fontäne aus dem Mund bläst. Dazu schreibt der Außenverteidiger, der mit England zur WM fährt: „Wenn du herausfindest, dass Leroy Sané nicht zur Weltmeisterschaft fährt.“ Beide holten mit ManCity souverän den Meistertitel auf der Insel.

Sein gestrichener Teamkollege reagiert wie folgt: „Du hast Glück, dass du nicht gegen mich spielen musst, Kumpel.“ Mehr als mit einer gehörigen Portion Humor zu reagieren, blieb Sané nach der herben Enttäuschung wohl nicht übrig. Der Offensivstar überragte mit 14 Toren und 19 Vorlagen in insgesamt 49 Pflichtspielen.


Bundestrainer Löw äußerte gegenüber Sky, Sané verfüge über fraglos riesiges Talent. „Er wird auch wieder dabei sein. In Zukunft, ab September müssen wir wieder verstärkt mit ihm arbeiten.“ Bei der Nationalmannschaft jedoch wäre er in den Spielen „vielleicht noch nicht so ganz angekommen, das hat ein bisschen den Ausschlag gegeben“, sagte Löw.