​Als der VfL Wolfsburg sich in den beiden vergangenen Transferperioden mit einer Verpflichtung von Malcom beschäftigte, musste man sich hinter Klubs wie dem FC Bayern München und Borussia Dortmund anstellen. Im Winter ​scheiterte knapp ein Wechsel zum FC Arsenal. Die 'Wölfe' sind auch zu diesem Zeitpunkt interessiert, müssen sich aber einem kleineren Kandidatenkreis potenzieller Abnehmer gegenüber stellen.


Denn der 21-jährige Brasilianer zeigte eine insgesamt deutlich schwächere Rückrunde als Hinrunde, immerhin beendete er die vergangene Ligue-1-Saison aber mit 19 Torbeteiligungen in 35 Partien. Deshalb fordert sein Klub Girondins Bordeaux laut L'Équipe bei einem Verkauf eine Ablösesumme in Höhe von 40 Millionen Euro. Dass ein Verein diese Summe bieten wird, ist derzeit unwahrscheinlich.

"Es ist ziemlich ruhig", erklärte der Technische Direktor von Bordeaux Ulrich Ramé. Laut dem 45-jährigen Ex-Profi gehört der VfL Wolfsburg zu den interessierten Klubs, doch "es gibt auch andere große Vereine, die Malcolm folgen." 


Laut des Berichts sind damit Klubs wie der FC Liverpool und Inter Mailand gemeint. Rund um den FC Bayern ist es aber zum Beispiel wieder ruhig geworden, obwohl der Spieler sich selbst beim deutschen Rekordmeister ​anbot


Für den bis 2021 gebundenen Malcom ist Wolfsburg demnach bereit, 25 Millionen Euro zu bieten. Zu konkreten Transferbestrebungen ist es aber noch nicht gekommen. Zudem muss man abwarten, was der neue Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke von dieser Thematik hält.


Malcom ist sicherlich ein großes Talent und hat seine Qualitäten nun schon in zwei Spielzeiten der Ligue 1 unter Beweis gestellt, auf seiner Position in der rechten offensiven Außenbahn verfügen aber die 'Wölfe' bereits über zahlreiche Optionen. Mit Neuzugängen hatte man jedenfalls in den letzten Transferperioden nur wenig Glück. Viel mehr sollte man sich darauf fokussieren, das derzeitige Personal zu konsolidieren.