​​Takuma Asano durchlebt derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Nach einer aus persönlicher Sicht enttäuschenden Rückrunde beim ​VfB Stuttgart konnte sich der Japaner unlängst über seinen Wechsel zu Hannover 96 freuen. Am vergangenen Donnerstag musste er jedoch verkraften, dass er aus dem vorläufigen ​WM-Kader von Japan geflogen war. Nun aber auch hier die positive Kehrtwende: Als Back-up darf der Youngster nun doch mit nach Russland reisen.


Der 23-Jährige war zwei Jahre lang vom FC Arsenal an den VfB ausgeliehen und trug seinem Teil zum sofortigen Wiederaufstieg bei. In der abgelaufenen Saison war er unter Ex-Trainer Hannes Wolf in der Hinrunde noch Stammspieler, konnte jedoch nur ein einziges Tor erzielen. In der Rückrunde unter Tayfun Korkut wurde er hingegen kein einziges Mal eingesetzt.

Wie alle Nationen müssen die Japaner bis spätestens Montag Mittag ihren endgültigen Kader für Russland nominieren. Dass Asano nun dennoch als Back-up mit nach Japan reisen wird, obwohl er nicht im Kader steht macht dennoch Sinn. Um auf kurzfristige, schwere Verletzungen reagieren zu können, ist es den Teilnehmernationen noch gestattet bis kurz vor der Endrunde einen verletzten Spieler zu ersetzen. Die Verletzung darf jedoch nicht später als 24 Stunden vor der ersten Partie bei der WM erfolgen. 


Neben Asano darf sich auch Mittelfeld-Back-up Yosuke Ideguchi somit noch leise Hoffnungen machen, auch wenn beide ihren Nationalmannschaftskollegen mit Sicherheit keine schwere Verletzung wünschen. Für den Neu-Hannoveraner wäre es der erste Auftritt auf der ganz großen Bühne. In 17 Spielen für sein Heimatland gelangen ihm bisher drei Treffer.