Mit den Abgängen von Mark Uth und Serge Gnabry verliert die Offensive der ​TSG Hoffenheim merklich an Qualität. Als einer, der dem Aderlass entgegenwirken könnte, wird Karl Toko Ekambi gehandelt. Eine Verpflichtung des Stürmers gestaltet sich jedoch schwierig.


Da neben dem bereits erwähnten Duo im Winter zusätzlich mit Sandro Wagner enorme Qualität verloren ging, befindet sich die TSG Hoffenheim auf der Suche nach qualitativ hochwertigem Ersatz. ​Da mit Ishak Belfodil mitnichten die geballte Torgefahr verpflichtet wurde (erzielte in Bremen nur sechs Tore), läuft die Kraichgauer Fahndung weiter auf Hochtouren.

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Für Hoffenheim wohl zu teuer: Karl Toko Ekambi


Eine Verpflichtung von Karl Toko Ekambi gestaltet sich schwierig. Die französische Zeitung Le Courrier de l’Ouest berichtet von einem 22 Millionen Euro schweren Angebot für den Angreifer, das sich durch Boni zusätzlich erhöht. Abgegeben haben soll es der Erstligist Stade Rennes. Der Wechsel von Toko Ekambi nach Hoffenheim schien zuletzt schon so gut wie in trockenen Tüchern.


Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete vor gut zwei Wochen, 1899 sei sich weitestgehend handelseinig mit Toko Ekambi, der noch bis 2020 bei SCO Angers unter Vertrag. Ob sich Hoffenheim auf ein Wettbieten in dieser Summenhöhe einlässt, ist unwahrscheinlich. Julian Nagelsmann betonte unmittelbar nach der Qualifikation für die Königsklasse: "Wir greifen deswegen nicht ins Champions-League-Spieler-Regal."