Das Thema kann wohl zu den Akten gelegt werden: Fabian Lustenberger wird Hertha BSC aller Voraussicht nach nicht verlassen. Sportchef Michael Preetz pocht auf den Verbleib des Schweizers, für den es einige Interessenten geben soll.


Fabian Lustenberger wird wohl auch in der kommenden Saison die Schuhe für ​Hertha BSC schnüren. „Fabian ist unser Spieler und bleibt es“, stellt Sportgeschäftsführer Michael Preetz gegenüber dem kicker klar. „Er hatte viele Spielanteile in der Rückrunde. Und vor dem Hintergrund, dass wir künftig öfter mit einer Dreierkette in der Abwehr spielen wollen und er den mittleren Part sehr gut ausfüllen kann, haben wir nicht vor, ihn abzugeben.“ Da die Hertha in diesem Bereich nicht „besonders breit“ aufgestellt sei, werde Lustenberger gebraucht, so Preetz weiter.

Hertha BSC v Borussia Dortmund - Bundesliga

Fabian Lustenberger (r.) spielt seit elf Jahren für die Hertha


Das flexibel einsetzbare Defensivass spielt schon seit insgesamt elf Jahren für den BSC. Obwohl er vor Monaten Opfer eines Raubdelikts wurde, fühlt sich Lustenberger in der deutschen Bundeshauptstadt pudelwohl. Insgesamt 278-mal stand der ehemalige Schweizer Nationalspieler (3 A-Einsätze) für die Alte Dame auf dem Rasen, darunter viele Spiele als Kapitän.


Potenzielles Kaufinteresse an Lustenberger wurde in der jüngeren Vergangenheit einigen Klubs nachgesagt. Aus der Bundesliga wurden der ​1. FC Nürnberg, Fortuna Düsseldorf und Mainz 05 als mögliche Abnehmer genannt. Aus dem Nachbarland Schweiz war eine Rückkehr zum FC Luzern als weiteres Szenario durchgespielt worden.


Drängt Lustenberger selbst nicht vehement auf eine Luftveränderung, wird er seinen bis 2019 datierten Vertrag erfüllen. Eine Rückkehr in die Innerschweiz schloss der 30-Jährige vor Kurzem ​höchstselbst aus. In Luzern verbrachte Lustenberger seine fußballerische Jugend, wechselte 2007 für 1,5 Millionen Euro Ablöse zur Hertha.