​Mauricio Pochettino gewann bei Tottenham Hotspur noch keine Titel und dennoch überzeugte seine Arbeit die Kritiker und sorgte dafür, dass der Argentinier in Fußball-Europa hoch im Kurs steht und folglich auch als Nachfolger für den scheidenden Zinédine Zidane bei Real Madrid gehandelt wurde. Wie Sky Sports News berichtete, soll Pochettino nicht mehr zum Kandidatenkreis zählen.


Der 46-jährige 'Spurs'-Coach war erst kürzlich bei einer Buchvorstellung in Barcelona und ​bestätigte dabei einerseits, wie sehr er sich auf die anstehenden Aufgaben in der Premier League freue. Trotz einer Vertragsverlängerung bis 2023 ließ er seine Zukunft indirekt offen, indem er sinngemäß mitteilte, man wisse nicht, was morgen geschehe.

Es schien, als ließe sich der Südamerikaner eine Hintertür offen, sollten die 'Königlichen' aus Madrid anklopfen. Doch wie Sky Sports News berichtete, scheint er nicht mehr im Fokus der Verantwortlichen von der spanischen Hauptstadt zu stehen. Die Informationen stammen vom Journalisten Guillem Balague, der die Entscheidung wie folgt erläuterte: "Real konnte sehen, dass es viele positive Aspekte gab, um ihn zu verpflichten. Nicht nur der Fakt, dass er mit Stars umgehen kann, aber wie er Spieler verbessert und wie er auch mit Jugendspielern arbeitet."


Doch letztlich stand der langfristige Vertrag und auch der hartnäckige Tottenham-Präsident Daniel Levy im Weg. "Aber was sie vor sich hatten, war die Möglichkeit, vielleicht über einen Monat mit Daniel Levy zu verhandeln, sogar länger, mit keiner Garantie, dass sie Pochettino kriegen würden. Sie wissen, dass Verhandlungen mit Levy hart sind", denn Präsident Pérez kennt den Präsidenten von den Verhandlungen um Modrić und Bale nur zu gut. Wer stattdessen auf den französischen Cheftrainer folgt, bleibt abzuwarten.