​Mit RB Leipzig konnte Timo Werner in der abgelaufenen Saison in der Champions League und später in der Europa League bereits internationale Erfahrungen sammeln. Bei der Weltmeisterschaft in Russland soll er als Sturmspitze von Deutschland für Furore sorgen. In einem Interview erklärte der Youngster, dass er bei sich selbst noch jede Menge Steigerungspotenzial sieht. Unter zu viel Druck setzen, will sich der Angreifer selbst dabei nicht.


Im Sommer 2016 als großes Talent vom VfB Stuttgart zu den Sachsen gewechselt, mauserte sich der deutsche Nationalspieler in den letzten beiden Jahren zu einem der besten Angreifer in der Bundesliga und konnte bereits 42 Pflichtspieltore für die 'Bullen' erzielen. Auch Nationaltrainer Joachim Löw hält große Stücke auf den gebürtigen Stuttgarter und ließ ihn bereits zwölf Mal im Trikot mit dem Bundesadler spielen. Dabei gelangen dem Shootingstar starke sieben Tore.

Auf allerhöchstem Niveau angekommen, sieht sich Werner jedoch selbst noch nicht. "Weltklasse bin ich noch nicht. Weltklassestürmer sind für mich Lewandowski, Luis Suarez und Antoine Griezmann", so der 22-Jährige in einem Interview mit der Welt. Um den Sprung in diesen elitären Kreis zu packen, müsse man nach Ansicht des wieselflinken Offensivspielers jedoch auch das richtige Umfeld haben. 


"Um ein Weltklassespieler zu werden, muss ich auf Klubebene wahrscheinlich in einer noch besseren Mannschaft spielen. So ehrlich möchte ich sein. Naby Keita ist bei uns auch nicht Weltklasse geworden, das wird er jetzt vielleicht bei Liverpool", so Werner. Die Anhänger der Leipziger müssen sich dennoch keine allzu große Sorgen machen, schließlich stellte der Youngster im gleichen Atemzug klar, dass er aktuell nicht an einen Vereinswechsel denke: "Ich habe noch vier oder fünf Jahre, um zu lernen. Und um dann Weltklasse zu werden."

Germany v Norway - FIFA 2018 World Cup Qualifier

Joachim Löw weiß die Qualitäten von Timo Werner zu schätzen


Um den nächsten Schritt in seiner steilen Entwicklung zu machen, habe er noch genügend Zeit und somit erklärte er, dass "alle großen Stürmer" erst mit 26,27 Jahren "Weltklasse wurden oder an der Weltklasse kratzten", bei manchen sei dies sogar noch später der Fall gewesen. Durch eine starke WM könnte der Nationalstürmer seinem Ziel jedoch bereits deutlich näher kommen.