​Konami muss einen Rückschlag nach dem anderen einstecken. Nachdem der Spielehersteller für seine Pro Evolution Soccer-Reihe schon die Lizenzen für die Champions League einbüßen musste, kündigte auch Borussia Dortmund seine Partnerschaft mit den Japanern, sodass der Signal Iduna Park bald sein Comeback bei der Konkurrenz von EA Sports feiern darf.


Eigentlich sollte die Partnerschaft zwischen Konami und dem BVB bis 2020 laufen, sodass das Stadion der Dortmunder exklusiv in der PES-Reihe zu sehen sein würde. Doch der Revierklub löste nun den Vertrag mit dem Spielehersteller nach nur einem Jahr wieder auf. Die Gründe dafür sind bisher nicht bekannt.

Im künftigen PES 2019 werden somit weder der BVB spielbar sein, noch wird man im größten Stadion Deutschlands auflaufen können. Zwar warb Konami bereits mit seinem ehemaligen Zugpferd, im endgültigen Spiel wird der Bundesligist letztendlich aber nicht auftauchen.


Während in Japan also Verzweiflung herrscht, reibt man sich beim Konkurrenten EA wohl die Hände, denn das Aus bei Konami bedeutet wohl eine Rückkehr des Signal Iduna Parks in die FIFA-Serie. In FIFA 18 fehlte des traditionsträchtige Stadion erstmals seit Jahrzehnten. In der neuen Veröffentlichung wird die BVB-Arena aber wohl wieder mit von der Partie sein. Fans des Revierklubs müssen also wieder auf die Fußballsimulation der Nordamerika zurückgreifen.