​Brasilien, Schweiz und Costa Rica: die WM-Gruppe E wird es für die serbische Nationalmannschaft in sich haben. Das Team, das vom ehemaligen Bundesliga-Profi Mladen Krstajić (Werder Bremen, FC Schalke 04) trainiert wird, reist mit drei aktuellen Bundesliga-Profis zum anstehenden Turnier nach Russland. Nicht gereicht hat es für Matija Nastasic und Mijat Gacinovic.


Herbe Enttäuschung für Matija Nastasić. Der 25-jährige Innenverteidiger, der beim ​FC Schalke 04 unter Vertrag steht, zog sich im April diesen Jahres einen verheerenden Kreuzbandriss zu, der ihm letztendlich wohl auch die Teilnahme an der WM kosten wird.


Bis zuletzt hatte der Verteidiger versucht, das Ticket doch noch lösen zu können, doch Serbiens Nationaltrainer bestätigte zuletzt, er würde Nastasić nur nominieren, wenn dieser topfit für die anstehenden Aufgaben in Russland sei. Offenbar war dies nicht der Fall. Der 27-fache Nationalspieler, der 2015 von Manchester City zum FC Schalke 04 gewechselt war, wird nun ebenso nur vor dem Fernseher zuschauen müssen, wie Mijat Gaćinović.

FBL-GER-CUP-BAYERN MUNICH-FRANKFURT

SGE-Torschütze zum finalen 3:1 im Pokalfinale gegen die Bayern: an der WM wird Gaćinović dennoch nicht teilnehmen dürfen



Der 23-jährige offensive Mittelfeldspieler, seines Zeichens siebenmaliger Nationalspieler (zwei Tore), kam in der letzten Saison von Niko Kovać als Trainer von ​Eintracht Frankfurt insgesamt zu 33 Einsätzen in Meisterschaft und Pokal. Der Offensivspieler erzielte dabei vier Tore und bereitete weitere fünf Tore vor. Der amtierende Pokalsieger dürfte über seine Nichtberücksichtigung nicht minder enttäuscht sein. 


Drei Bundesliga-Profis hingegen fahren mit Serbien zur WM nach Russland. Filip Kostic, der die Weltmeisterschaft nach dem Abstieg mit dem HSV sicher als Bühne nutzen will, um sich neuen Vereinen zu empfehlen. Luka Jovic (Eintracht Frankfurt) und Milos Veljkovic (SV Werder Bremen) stehen ebenfalls im Aufgebot von Mladen Kristajic.


Der eine oder andere prominente Name findet sich dennoch im Aufgebot Serbiens. Unter anderem sind hier Branislav Ivanovic (ehemals FC Chelsea), Aleksandar Kolarov (AS Rom), Nemanja Matic (Manchester United) oder beispielsweise auch Dusan Tadic (FC Southampton) zu nennen. Wie die Serben in Russland auch ohne diese zwei Bundesliga-Stars abschneiden werden, zeigt sich in einigen Wochen.