Nach Bundesliga und zweiter Liga finden ab der neuen Saison am Montagabend auch Spiele aus Liga drei statt. Die ist ohne Zweitvertretungen und Teams wie Kaiserslautern, Braunschweig und 1860 München so attraktiv wie nie. Die Telekom sichert sich die TV-Rechte für die kommenden vier Jahre und erweitert die Berichterstattung.


Der bei den Anhängern so unbeliebte Montags-Termin ist auch in der dritten Liga angekommen. Ab der neuen Spielzeit werden regelmäßig Partien der dritthöchsten deutschen Spielklasse am Montagabend angepfiffen. Das hat der DFB in seinem Rahmenterminkalender 2018/19 bereits angewiesen. Die Spiele sollen um 19 Uhr angestoßen werden. Wie regelmäßig eine Partie am Wochenanfang stattfindet, bleibt nach einem kicker-Bericht noch abzuwarten.


Ändern werden sich auch die Übertragungsrechte. Die ARD darf in seinen Regionalprogrammen nur noch 86 Begegnungen live zeigen und dabei lediglich aus den Samstags-Spielen wählen. In der abgelaufenen Spielzeit waren es noch 120 Spiele an frei wählbaren Tagen. Die Telekom erweitert dagegen ihr Übertragungspaket und hat die TV-Rechte für die kommenden vier Jahre erworben. 

"Die Zahlen haben gestimmt, die Qualität der Übertragungen war top, wir haben von Vereinen und Fans durchweg positives Feedback bekommen", sagte Henning Stiegenroth, Leiter Sportmarketing der Telekom gegenüber dem kicker. Nach eigenen Angaben hat die Telekom auf ihren digitalen Kanälen in der abgelaufenen Spielzeit fünf Millionen Zuschauer erreicht.


In der neuen Saison sollen die Übertragungen bereits 15 Minuten vor Anpfiff beginnen, es sollen Highlight-Berichte, Experten-Talks und Reportagen angeboten und fünfminütige Zusammenfassungen von den Partien gezeigt werden. Dabei ist die dritte Liga aus Sicht der Fans und auch der Telekom so attraktiv wie nie. Während es keine Zweitvertretungen mehr gibt, kommen mit 1860 München, Kaiserslautern und Braunschweig Vereine mit einer breiten Fanbasis dazu.