Eine Art Treueschwur legte Nadiem Amiri bisher nicht ab. Die TSG Hoffenheim lockt das begehrte Juwel aber mit der Teilnahme an der Champions League. Wahrscheinlich bleibt der Offensivspieler den Kraichgauern noch mindestens eine Saison erhalten.


In der Arbeitsmappe von Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen ​stapeln sich die Interessenten für Nadiem Amiri. Sowohl aus der Bundesliga (unter anderem RB Leipzig) als auch der Premier League (​Tottenham Hotspur) sind die Neigungen zum Erwerb Amiris verbrieft. Aus dem Kraichgau treibt es ihn aber offenbar nicht weg.


„Jeder weiß, dass es im Fußball manchmal schnell geht und man deshalb auf Treue-Bekenntnisse verzichten sollte“, erklärt Amiris Bruder und Berater Nauwid der Bild und fügt an: „Aber die Tendenz ist klar, dass Nadiem in Hoffenheim bleibt.“ Hinterher schiebt der Berater ebenfalls die tiefer gehende Begründung für einen möglichen Verbleib.

RB Leipzig v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Nadiem Amiri (v.) bleibt wohl in Hoffenheim


Amiri fühle sich in Hoffenheim sehr wohl, es sei sein Jugendverein, in dem er Profi wurde, erklärt Nauwid Amiri. Außerdem habe er in Julian Nagelsmann einen Trainer, der ihn schon dreieinhalb Jahre begleite und mit dem er schon in der Jugend zusammengearbeitet habe. 2012 wechselte Amiri aus der Jugendabteilung des SV Waldhof Mannheim nach ​Hoffenheim.


1899 belegte im Endklassement der Bundesliga den dritten Platz und qualifizierte sich erstmals in der Vereinsgeschichte für die Gruppenphase der Champions League. „Dass Hoffenheim in der Champions League spielt, ist natürlich sehr positiv“, sagt Berater Nauwid Amiri. Dies sei Nadiems persönliches Ziel für den nächsten Schritt gewesen. „Es ist Weltklasse, dass dies mit der TSG möglich ist.“