Den Spekulationen werden auch in der bevorstehenden Transferperiode keine Grenzen gesetzt sein. Großer Bestandteil davon ist Arturo Vidal, der beim FC Bayern keinen sicheren Stand mehr genießt. Sucht er sich eine neue Herausforderung, sollte es ein Klub sein, der in der Champions League um den Titel mitspielt.


Bei einem passenden Angebot dürfte Arturo Vidal den ​FC Bayern verlassen. So lautete der Tenor der vergangenen Wochen und Monate. Beim Münchner Nobelklub ist der Chilene nicht mehr unersetzbar – zur neuen Saison kommt mit Leon Goretzka ein Akteur, der den Mittelfeldkämpfer ersetzen könnte.


„Ich weiß, was ich wert bin, ich weiß, wer ich bin und ich bin sicher, dass es viele Angebote geben wird, wenn der Transfermarkt öffnet“, bezog Vidal gegenüber dem chilenischen TV-Sender Ahora Stellung. Der Rechtsfuß verfügt beim deutschen Rekordmeister noch über ein bis 2019 datiertes Arbeitspapier, wonach die Bayern in diesem Sommer letztmalig die Chance haben, noch mal Kasse mit dem Chilenen zu machen.

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Darf den FC Bayern verlassen: Arturo Vidal 



Vidal selbst legt seinen Fokus aber vorerst auf die Regeneration, schließlich bleibt die chilenische Nationalmannschaft der WM in diesem Jahr fern. Alles andere kläre sein Berater Fernando Felicevich, meinte Vidal. „Egal ob ich das Team wechsle oder nicht, ich werde 100 Prozent fit sein“, fügt er an. Wegen einer Knieverletzung war Vidals Saison schon Mitte April für beendet erklärt.


Titelanwärter auf die Champions League


Sollte es in diesem Sommer tatsächlich zu einem Wechsel kommen, steckt Vidal die Attribute seines künftigen Arbeitgebers klar ab. „Wenn ich das Team wechsle, wird es mir wichtig sein, um die Champions League zu kämpfen und Titel zu gewinnen“, so der 31-Jährige. Er wolle um Dinge kämpfen, um den Namen Chiles zu etablieren. Man werde sehen, was Gott wolle und „ich werde immer in Bestform sein“, sagte Vidal.


Die Interessentenliste ist lang. Vor allen Dingen Antonio Conte gilt als großer Fan seines ehemaligen Schützlings. Carlo Ancelotti, der ab der neuen Saison den SSC Neapel trainiert, ​gilt gleichermaßen als interessiert. Genauso wie die beiden Mailänder Klubs Inter und AC.