Borussia Dortmund bastelt weiter an seiner Defensive. Neben dem Mainzer Abdou Diallo bemühen sich die Schwarz-Gelben wohl auch um dessen Landsmann Benjamin Pavard. Der VfB Stuttgart aber verhält sich marktgerecht und fordert eine astronomische Summe für den Innenverteidiger.


Die Neu-Justierung der Defensive könnte sich als teures Unterfangen herausstellen. Zwar winken dem BVB bei dem bevorstehenden Abgang von Sokratis zum FC Arsenal rund 20 Millionen Euro, allerdings weiß die Bundesligakonkurrenz um das pralle Festgeldkonto des Revierklubs. 



Neben Abdou Diallo, für den der FSV Mainz satte 28 Millionen Euro fordert, hat die Borussia auch ein Auge auf Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart geworfen. Dies berichtet die französische L'Equipe. Doch Sportdirektor Michael Reschke hängte dem französischen Nationalspieler nun ein saftiges Preisschild zum. Unter 50 Millionen Euro soll der Innenverteidiger nicht zu haben sein.


Bei einer solchen Summe dürfte der BVB relativ schnell Abstand von einem Transfer nehmen, würde er doch den bisherigen Rekordeinkauf (30 Millionen Euro für André Schürrle) beinahe verdoppeln. 


Eine Ausstiegsklausel besitzt Pavard nicht. Das versicherte Reschke höchstpersönlich bei der vorzeitigen Vertragsverlängerung des WM-Fahrers im Winter. Da der aktuelle Kontrakt des 22-Jährigen noch bis 2021 läuft, scheint die Forderung von 50 Millionen Euro schon beinahe marktgerecht, gehört der Abwehrspieler doch zum WM-Aufgebot der Equipe Tricolore. Borussia Dortmund muss sich wohl woanders nach einem Innenverteidiger umsehen.