Hertha BSC verliert eines ihrer größten Talente. Muhammed Kiprit schoss die U19 der Berliner in dieser Saison zum Meistertitel. Doch der Deutsch-Türke hat nun einen Profivertrag der Hertha abgelehnt.


25 Tore schoss Kiprit in der abgelaufenen Saison in 31 Pflichtspielen für die Hertha. Kein Wunder, dass Michael Preetz da hellhörig wurde und dem 18-Jährigen einen Profivertrag anbot. Doch zur Verwunderung des Berliner Sportdirektors schlug das Sturmtalent die Offerte aus. Der deutsche U19-Nationalspieler sieht in Berlin keine Zukunft und will die Hauptstadt verlassen.


"Ich habe immer offene und faire Gespräche mit Manager Michael Preetz geführt", erklärte der ehemalige Profi und Kiprit-Berater Sahr Senesie gegenüber der BILD-Zeitung. "Aber ich als Berater musste feststellen, dass der Spieler für sich bei Hertha keine sportliche Perspektive gesehen hat. Es ging dabei nicht ums Geld."


Warten auf Angebote


Kiprit glaubt nicht, dass er sich langfristig bei der Hertha durchsetzen kann und meint, dass das System von Coach Pal Dardai eher einen anderen Stürmertyp benötigt. Aus diesem Grund wartet der Angreifer nun auf andere Angebote: "Ich werde mit Muhammed sprechen und dann werden wir sehen, wohin sein Weg gehen wird", so Senesie weiter.


Anfang des Jahres wurde noch über ein vermeintliches Interesse des 1. FC Köln berichtet, doch ein Transfer kam nicht zustande. Aktuell wartet Muhammed Kiprit noch auf ein neues Angebot - lange warten wird er sicher nicht müssen.