Andriy Yarmolenko hatte in den letzten Monaten wenig zu lachen. Mit der ukrainischen Nationalmannschaft konnte sich der Angreifer nicht für die Weltmeisterschaft in Russland qualifizieren und auch bei ​Borussia Dortmund lief es nicht rund. Unterkriegen lassen will sich der schnelle Außenbahnspieler davon jedoch nicht und stattdessen in der kommenden Spielzeit unter dem neuen ​Trainer Lucien Favre noch einmal richtig durchstarten.


Der 28-Jährige wechselte im Sommer 2017 für stolze 25 Millionen Euro Ablöse von Dynamo Kiev zu den Schwarz-gelben und galt als neuer Hoffnungsträger in der Offensive. Bei den Borussen kam der Ukrainer jedoch bislang noch nicht so richtig in den Tritt und so konnte er in 36 Pflichtspieleinsätzen lediglich zehn Treffer beisteuern. Immerhin war er auch noch an neun Toren direkt beteiligt und konnte ab und an seine starke Technik unter Beweis stellen.

Unter Ex-BVB-Coach Peter Stöger war der Rechtsaußen in der Rückrunde zumeist außen vor, auch weil ihn eine Fußverletzung zeitweise ausbremste. Yarmolenko steht bei den Dortmundern noch bis 2021 unter Vertrag, angeblich sollen die Verantwortlichen des Revierklubs jedoch bereit sein, den Offensivspieler bereits jetzt schon wieder abzugeben - sofern die Ablösesumme stimmt.


Wie die BILD nun jedoch aus dem Umfeld des Flügelspielers in Erfahrung gebracht hat, soll der 74-fache ukrainische Nationalspieler alles daransetzen, sich beim Bundesligisten durchzusetzen und soll den ehrgeizigen Plan verfolgen, unter dem neuen Trainer Lucien Favre einen Stammplatz zu ergattern. Angeblich soll er in der Vorbereitung die Möglichkeit erhalten, sich wieder in den Fokus zu spielen. Konkrete Gespräche über die Zukunft soll es noch nicht gegeben haben. Die verpasste WM könnte dabei für den ausgeruhten Spieler so gesehen doch noch zu einem Glücksfall werden.