Am Tag nach der Testspielpleite gegen Ghana, hat Japans Nationalcoach Akira Nishino sein 23-köpfiges Aufgebot für die WM in Russland nominiert. Mit dabei sind jede Menge bekannter Namen: Sieben Spieler der Blue Samurai sind aktuell in Deutschland aktiv. Drei weitere sind aus früheren Bundesliga-Tagen bekannt.


​Vier Tage vor dem Stichtag am kommenden Montag hat der japanische Nationaltrainer Akira Nishino sein endgültiges ​WM-Aufgebot bekanntgegeben. Dem 23er-Kader der ​Blue Samurai gehören sieben Spieler aus der ersten und zweiten Bundesliga an. Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt), Shinji Kagawa (Borussia Dortmund), Gotoku Sakai (Hamburger SV), Yuya Osako (1. FC Köln) und Yoshinori Muto (FSV Mainz 05) aus dem Oberhaus, Genki Haraguchi und Takashi Usami von Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. 

Die Japaner hatten am Tag zuvor einen Test gegen Ghana mit 0:2 verloren. Vor WM-Beginn am 14. Juni trifft Japan noch auf die Schweiz (8.6.), bevor bei der Generalprobe am 12. Juni gegen die Auswahl von Paraguay getestet wird. In Gruppe H starten Kapitän Hasebe, Kagawa und Co dann am 19. Juni gegen Favorit Kolumbien ins Turnier. Es folgt die Partie gegen Polen (24.6.) und das finale Gruppenduell mit dem Senegal (28. Juni).


Neben den sieben aktuellen Profis aus Deutschland sicherten sich auch die Ex-Bundesligaspieler Takashi Inui, Hiroki Sakai und Shinji Okazaki das Ticket für Russland. Der ehemalige Frankfurter Inui verdient mittlerweile sein Geld beim spanischen Erstligisten SD Eibar, Okazaki wechselte 2015 von Mainz auf die Insel, wo er ein Jahr später mit Leicester City sensationell englischer Meister wurde. Der Ex-Hanoveraner Sakai spielt seit zwei Jahren bei Europa-League-Finalist Olympique Marseille in Frankreich.


Bei der WM wird derweil Takuma Asano nicht dabei sein. Der für die kommende Saison von Hannover 96 ausgeliehene Spieler gehörte zwar dem vorläufigen Kader an, wurde jedoch nun für die endgültige Liste gestrichen.