Weil Schalke 04 in der kommenden Saison nach einem Jahr Abstinenz wieder in einem europäischen Wettbewerb spielt, verbreitern die Königsblauen ihren Kader. Im Zuge dessen wurde Steven Skrzybski unter Vertrag genommen, der bisher drittteuerste Neuzugang in dieser Transferphase.


„Ich bin schon seit meiner Kindheit riesiger Schalke-Fan.“ Mit diesem Satz brachte Steven Skrzybski schon vor seinem Amtsantritt bei ​Schalke 04 die Gemüter zum Kochen. Die Aussage klang konstruiert, wie so vieles bei offiziellen Vorstellungen eines neuen Spielers. Wer Skrzybski jedoch kennt, der weiß, dass er tatsächlich seit Kindesbeinen an großer Verehrer des Malocherklubs ist.


Nach Informationen des kicker zahlt Königsblau für Skrzybski eine Ablöse in Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro. Das Eigengewächs von ​Union Berlin stand bei den Köpenickern ursprünglich noch bis 2020 unter Vertrag, machte jedoch von einer Ausstiegsklausel Gebrauch, die ihm einen vorzeitigen Abschied von seinem Jugendklub ermöglichte.

Skrzybsk ist bereits der dritte Akteur, der via Ausstiegsklausel bei den Knappen anheuert. Zuvor suchten schon Salif Sané (7 Mio. Euro/Hannover 96) und Suat Serdar (11 Mio. Euro/Mainz 05) den Weg nach Gelsenkirchen. Das Neuzugang-Quartett komplettiert schließlich Mark Uth, der ablösefrei von der TSG Hoffenheim verpflichtet wurde.


Um sich für die neue Saison zu rüsten, nahmen die Schalker somit rund 21,5 Millionen Euro in die Hand. Damit soll es aber noch nicht genug sein: In den Planungen von Sportvorstand Christian Heidel spielt die Zugewinnung eines neuen Sechsers höchste Priorität. Hier wurden unlängst Sebastian Rudy ​und Omar Mascarell als mögliche Optionen genannt.