Nach zahlreichen Wochen der Spekulation rückte der neue Berater von Robert Lewandowski Pinhas Zahavi endlich mit der Wahrheit heraus und ​erklärte der Sport Bild, dass sein Klient "eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht." An demselben Tag wurde der Star-Stürmer auf einer Pressekonferenz der polnischen Nationalmannschaft zu diesen Aussagen befragt. Bayern-Mitspieler Niklas Süle wurde ebenfalls darauf angesprochen.

​​Robert Lewandowski möchte den FC Bayern München verlassen, daran gibt es gar keine Zweifel mehr. Nun bleibt nur noch abzuwarten, wie die Klub-Führung darauf reagiert. Klubs wie Manchester United, FC Chelsea und Paris Saint-Germain gelten als Interessenten, ein konkreter Abnehmer hat sich aber noch nicht herauskristallisiert. 


Im Rahmen der WM-Vorbereitung Polens stand Lewandowski den Journalisten Rede und Antwort. Der 29-Jährige wird sich laut eigener Aussage aus den Verhandlungen mit dem FC Bayern heraushalten: "Ich denke nicht über Klub-Angelegenheiten nach. Ich denke darüber nach, wie ich mich am besten auf das Turnier vorbereiten kann."

Laut der Bild diskutierte Lewandowski schon seit dem Jahresbeginn mit seinem näheren Umfeld über einen Vereinswechsel, der ihm den Gewinn der Champions League bescheren soll. Sein Vertrag in München läuft allerdings noch bis 2021, die Bayern-Bosse betonten zuletzt vermehrt, dass man den ehemaligen BVB-Spieler nicht ziehen lassen wird. 


Niklas Süle war der erste Spieler, der zu dieser Entwicklung befragt wurde. Der DFB-Innenverteidiger wollte sich aber noch nicht von seinem Kollegen verabschieden. "Lewi hat über Jahre immer seine Tore gemacht. Gab immer viele Gerüchte. Er hat aber kühlen Kopf bewahrt und gebrannt. Was der Berater sagt, weiß Lewi nur selber. Er ist bei uns in der Mannschaft hoch angesehen und ist ein super Typ", so Süle laut Sport 1.


Als der FC Bayern München von Sport Bild um eine Reaktion zur Situation gebeten wurde, gab es nur folgende Erwiderung: "Kein Kommentar." Mal sehen, wie lange es bei dieser Haltung bleiben wird.