​Am Mittwoch hat ​Eintracht Frankfurt seinen neuen Trainer Adi Hütter, der bis zuletzt in der Schweiz bei den Young Boys Bern arbeitete, vorgestellt. Der Österreicher sprach dabei über seine Ziele mit der Eintracht und was letztendlich den Ausschlag für den Wechsel gegeben hat.


Drei Pokale nach dem Schweizer Pokalfinale, was Adi Hütter mit seinen Young Boys Bern 1:2 gegen den FC Zürich verlor, wurde der neue Frankfurt-Trainer offiziell auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Dabei präsentieren sich Hütter und Sportvorstand Fredi Bobic erwartungsgemäß optimistisch.


"Adi hat sich sehr schnell als Kandidat für heraus kristallisiert", erklärte Bobic die Entscheidung für Hütter. "Wir hatten sehr gute Gespräche mit ihm und auch den Young Boys. Seine Vita, seine Persönlichkeit, seine Spielphilosophie – die Entscheidung ist uns leicht gefallen."


"Es war mein Traum, in der Bundesliga zu arbeiten", erzählte Hütter. "Ich bin glücklich, dass ich nun bei einem solch großen Verein wie der Eintracht die Chance dazu bekomme. Über seinen Vorgänger Niko Kovac, der in Zukunft den FC Bayern München trainieren wird, fand der Exnur lobende Worte: "Kovac hat hier einen ausgezeichneten Job gemacht. Meine Aufgabe ist nun, diesen Weg weiterzuführen und die Entwicklung voran zu treiben.“


In der taktischen Ausrichtung wird es allerdings zu Veränderungen unter dem 52-Jährigen kommen, wie er auf der PK erzählte: "Ich stehe für offensiven Fußball. Die Leute kommen ins Stadion, um ein Team zu sehen, das versucht, begeistert nach vorne zuspielen. Aber sicher ist, dass man nicht immer nur angreifen kann.Disziplin und harte Arbeit seien sehr wichtig, allerdings betonte Hütter, dass er ein "Teamplayer" sei, der auf Kommunikation setze. "Ich möchte den Menschen hinter dem Spieler kennenlernen", erklärte Hütter.


Vor allem freut sich Hütter auf das internationale Parkett: "Besonders schön werden die Spiele in der Europa League. Ich habe natürlich auch die Bilder aus Bordeaux, Porto oder natürlich von den Heimspielen der Eintracht damals gesehen. Das war beeindruckend", so Hütter.


Auf ein sportliches Ziel wollte sich der 48-Jährige dagegen - noch - nicht festlegen: "Ziele werden wir erst dann ausgeben, wenn einige Wochen vergangen sind und wir auch wissen, welchen Kader wir zusammen haben."


"Wir werden einen guten Kader zusammenstellen. Wir sind vorbereitet, haben ein gutes Gerüst beisammen und werden das Team nun punktuell verstärken", beschrieb Bobic den Plan für die nächste Wochen.