Jiri Pavlenka räumt mit den Wechselgerüchten um seine Person endgültig auf. Der Werder-Schlussmann bekräftigte die Aussagen seines Beraters und der Bremer Verantwortlichen, wonach er auch in der kommenden Spielzeit an der Weser zwischen den Pfosten steht. Er wolle bei Werder bleiben und seine Leistungen bestätigen.


Der Torwartwechsel bei ​Werder Bremen sorgte vor der abgelaufenen Saison anfangs noch für Skepsis. Schließlich hatte Felix Wiedwald zuvor eine starke Rückrunde absolviert. Die Werder-Verantwortlichen um Manager Frank Baumann entschlossen sich dennoch, das Eigengewächs nach England ziehen zu lassen und künftig auf Jiri Pavlenka zu setzen.

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Felix Wiedwald musste vergangenen Sommer für Pavlenka Platz machen. Der 28-Jährige hütet das Tor beim englischen Zweitligisten Leeds United.



Der tschechische Nationalkeeper kam von Slavia Prag und kostete drei Millionen Ablöse. Eine Investition, die sich auszahlen sollte. Pavlenka hat sich in seiner ​Bundesliga-Debütsaison als starker Rückhalt erwiesen und gehört mit seinen Leistungen zwischen den Werder-Pfosten zu den besten Schlussmännern der Liga. Verborgen geblieben ist das nicht - Pavlenka habe einige Anfragen bekommen, erklärte der 26-Jährige.


In Bremen besitzt er einen Vertrag bis 2020, der von Vereinsseite um ein weiteres Jahr verlängert werden kann. Einen Abgang ihrer Nummer eins müssen die Bremer derzeit aber ohnehin nicht befürchten. "Ich habe mit meinem Berater besprochen, dass es besser ist, meine Leistungen in Bremen zu bestätigen. Und das wird nicht einfach, denn das zweite Jahr ist schwieriger, weil man eine Erwartungshaltung aufgebaut hat", sagte Pavlenka im Rahmen einer Medienrunde beim tschechischen Nationalteam. Damit bestätigte er die ​Aussagen seines Beraters, der schon kurz nach Saisonende Pavlenkas Verbleib in Bremen bekräftigte.


"Wir werden warten. Sollte kein absolutes Überangebot kommen, will ich bei Werder, bleiben", schränkte er allerdings ein und hielt fest: "Es läuft gut in Bremen".

Werder versucht wohl derzeit möglichen Abwanderungsgedanken bei der Nummer eins entgegenzuwirken und will Pavlenka mit einer ​Gehaltserhöhung belohnen. Derzeit soll der Tscheche weniger als eine Million Euro im Jahr kassieren. Mit den Gehältern in der Premier League - wie bei so vielen der erklärte Traum des Keepers - kann Werder aber nicht mithalten.